5 Videos zur 5-Elemente-Lehre der Konstitutionen - bist du Wasser, Feuer, Erde, Metall oder Holz?

Katharina im ersten Video der 5-Elemente-Reihe
Zur Einstimmung auf den 5-Elemente-Online-Workshop am 16. Juli mache ich diese Woche 5 Live-Videos (parallel auf Facebook und Instagram, gratis), jeweils einem Element gewidmet, sozusagen 5-Elemente-Spotlights (live). Die Aufzeichnungen findest du danach hier wieder.

Termine und Themen der 5-Elemente-Spotlights:

  • Montag, 8. Juli, 20 Uhr: "Intro- oder extrovertiert? Und stehst du eigentlich gerne im Mittelpunkt?"
  • Dienstag, 9. Juli, 15.30 Uhr: "Ordnung ist das halbe Leben - oder doch das ganze?"
  • Donnerstag, 11. Juli, 15.30 Uhr: "Verspannt oder doch eher angespannt?

Sommer-Rezept nach TCM: Ofen-Melanzani (Aubergine) auf Tomaten-Couscous

Foto von Ofen-Melanzani (Auberginen) auf Tomaten-Couscous
"Bei der Hitze esse ich nur Wassermelone, Jogurt und Salat. Zum Kochen ist es mir zu heiß!"
 
Nachrichten wie diese bekomme ich zur Zeit öfters, was ja auch kein Wunder ist bei den Hitzewellen, die gerade durch Europa ziehen.
 
Dennoch möchte ich dir ans Herz legen, zumindest ein bis zwei gekochte Mahlzeiten am Tag zu essen, auch bei der Hitze.
Warum? Weil die Verdauung nach TCM mit Wärme funktioniert. Und um das Verdauungsfeuer am Brennen zu halten, brauchen wir nun mal gekochte Mahlzeiten. Ansonsten sammelt sich nach TCM irgendwann Feuchtigkeit/Schleim an und wir bekommen Blähungen und andere Verdauungsprobleme. Kurzfristig kann der Körper das schon wegstecken, wenn wir aber den ganzen Sommer fast nur Kaltes essen, leidet auch unser Qi und unser Immunsystem darunter, was wir im Herbst mit Erkältungen und Erschöpfung (Qi-Mangel) bemerken. Und im Winter durch kalte Füße und Frieren. 

Neurodermitis und die Erstverschlimmerung: Ist es normal, dass die Haut durch die Ernährungsumstellung schlechter wird?

Foto von einer Hand auf einem rauen Baumstamm - eine Metapher für die trockene, juckende Haut bei Neurodermitis

In meinem Online-Videokurs „Neurodermitis-Ernährungscoaching“ erlebe ich immer wieder großen Frust bei den TeilnehmerInnen. In unseren Frage-Antwort-Webinaren (im Kurs sind sechs Stück dabei, ein Webinar im Monat) ähneln sich die Geschichten:

„Jetzt esse ich seit 2 Monaten wirklich diszipliniert und brav nach den TCM-Regeln und trotzdem ist meine Haut so schlecht wie noch nie. Wie gibt es das?“

Zum Glück sind auch immer solche KursteilnehmerInnen dabei, die schon mehrere Monate dabei sind und von Erfolgen berichten können. Diese stellen sich nämlich in fast jedem Fall ein (zu dem „fast“ komme ich gleich…), wenn, ja wenn, man einfach dran bleibt! Und dafür ist die Unterstützung in der Gruppe in den Webinaren sehr hilfreich, das erlebe ich immer wieder. Durch die Erfolgsgeschichten jener, die schon länger dabei sind, bleibt man motiviert und weiß, dass nichts falsch läuft.

Und ich kenne das ja auch von mir selber - bei mir hat es ca. 1 Jahr lang gedauert, bis die Haut wirklich stabil besser war, und auch danach kamen noch so einige Rückfälle. Diese werden aber mit der Zeit seltener und harmloser, bis eines Tages nur noch ein sanftes Jucken übrigbleibt, wenn man wiedermal zu scharf gegessen hat oder viel Stress hat (in dem Stadium bin ich inzwischen). 

Es ist ganz normal, dass die Haut zu Beginn sogar schlechter wird. Und „Beginn“ meint eben nicht nur die ersten Tage, sondern kann auch ein paar Monate umfassen. Das ist individuell sehr unterschiedlich!

Warum weniger oft mehr ist... (und mehr Nährstoffe im Essen nicht die Lösung sind)

Foto von einem Obstsalat (Quelle: pixabay)
Hast du auch schon mal versucht, möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe in deinem Frühstück unterzubringen? 
 
Ein paar Chiasamen hier dazu, etwas Leinöl, ein bisschen Erdmandelmehl zu den Haferflocken, auf die Gojibeeren nicht zu vergessen und auch noch 2 Obstsorten wegen der Vitamine. Halt, die Leinsamen fehlen noch! Und zu Mittag dann ein großer Salat mit viel frischem Gemüse und wiederum 3 Samenarten, vielleicht noch gekeimtes Brot dazu. 
 
Falls du das von dir kennst, so bist du damit sicher nicht alleine. Das ist einfach das, was wir in unserer westlichen Gesellschaft über Ernährung lernen: Es sollten vor allem ausreichend gute Nährstoffe drin sein, dann ist das Essen auch gesund für uns. Je mehr, desto besser. 

5 Learnings aus dem Schweigeretreat

Foto eines Steinestapels vor grünem Hintergrund (pixabay, von Karen Arnold)

Gestern bin ich von meinem Schweigeretreat am schönen Mondsee (ZENtrum Mondsee) zurückgekommen und möchte hier meine 5 Learnings daraus mit dir teilen. Vielleicht inspirieren sie dich dazu, auch einmal so etwas auszuprobieren! Es waren wundervolle 5 Tage - teilweise anstrengend und voller innerer Widerstände, aber reich an wertvollen Erkenntnissen und erhebenden Momenten von Glück, Dankbarkeit und Liebe. Ich fühle mich klarer und frischer als vor diesen Tagen und mit einem erneuerten Fokus auf das, was wirklich wichtig für mich ist: im Einklang mit meinem Herzen und meiner Seele zu leben, angeleitet von Mitgefühl und Liebe und Freude. Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, meine neu gewonnenen Erkenntnisse im Alltag umzusetzen! Denn genau dort findet ein achtsames Leben statt – und nicht auf dem Meditationshocker oder der Yogamatte.

Vorab ein paar Worte zum Ablauf dieser Tage, damit du dir mehr darunter vorstellen kannst.

Buchempfehlung: „Natürliche Nährstoffversorgung“ von Alexandra Stross

Buchcover von "Natürliche Nährstoffversorgung" von Alexandra Stross

Nimmst du irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel? Vielleicht Vitamin D, Magnesium oder Calcium? Ich denke, dass viele Menschen diese Frage mit Ja beantworten, Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind ein riesiger Markt mit viel Geld dahinter - und irgendeinen Mangel hat doch jeder. Oder?

In ihrem Buch „Natürliche Nährstoffversorgung – Was der Körper wirklich braucht“ hinterfragt Alexandra Stross diese Annahme und zeigt, wie man sich gut versorgen kann und warum es sich lohnt, vor der Einnahme von NEM gut zu recherchieren und nicht einfach auf gut Glück irgendetwas zu nehmen.

In der Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kennt man übrigens weder Vitamine noch Eiweiß oder Kohlenhydrate, da geht es rein um die energetische Wirkung der Nahrungsmittel. Jedes Nahrungsmittel kann kühlen oder wärmen, befeuchten oder trocknen, beruhigen oder anregen und vieles mehr. Um gut mit allem versorgt zu sein (also mit ausreichend Qi, Yin und Yang), wird eine bunte und saisonale Ernährung empfohlen. Wenn du darauf achtest, regelmäßig etwas Rotes, Grünes, Oranges/Gelbes, Weißes und Schwarzes/Dunkles zu essen, passend zur Saison (z.B. Tomaten im Sommer, Kohl im Winter), werden alle deine Organe gut versorgt und du brauchst dir keine Gedanken um Vitamine zu machen. Achte außerdem gut auf deine Verdauung (das Milz-Qi) und iss so, dass es für dich gut bekömmlich ist (also z.B. keine Blähungen oder Völlegefühl verursacht). Die Erfahrungen der TCM sagen, dass das vorwiegend mit gekochtem Essen klappt und den meisten Menschen 2-3 gekochte Mahlzeiten gut tun würden (Die 8 größten Ernährungsfehler nach TCM und wie sie deiner Gesundheit schaden).

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