Wie Radieschen und Rettich Lunge, Haut und Magen stärken - ein Porträt

Radieschen (Foto von pixabay)

Hast du gewusst, dass es neben weißem Rettich auch schwarzen Rettich gibt? Er hat eine schwarze Schale, ist innen aber weiß und wirkt genauso wie Radieschen und weißer Rettich (auch Bierrettich, österr. "Bier-Radi" genannt).

Diese drei sind natürlich wahnsinnig gesund, deshalb schreibe ich hier über sie. Du erfährst gleich, bei welchen Beschwerden sie dir helfen können, und wie du sie am besten verwendest.

Ihr scharfer Geschmack kommt von den enthaltenen Senfölen, denen die westliche Ernährungswissenschaft eine antibakterielle Wirkung zuschreibt. Gleichzeitig kann diese Schärfe den Magen reizen. Wenn du Radieschen und Rettich nicht verträgst, also etwa Magenschmerzen bekommst oder aufstoßen musst, dann sind sie nichts für dich. Du kannst versuchen, sie zu kochen, dann werden sie milder und bekömmlicher. Sie schmecken dann auch weniger scharf.

Hier ist ein Rezept mit Rettich aus dem Ofen.

Hautprobleme? 20 Nahrungsmittel, die gegen Bluthitze helfen

Hautprobleme? Foto von Füßen und einer Hand mit weicher Haut (Fotolia)

Ob entzündete Pickel bei der Akne, Ekzeme bei Neurodermitis oder auch Furunkel und Rosazea: Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist immer eine Bluthitze beteiligt.

Die Ursache dafür ist häufig eine Leber-Hitze und/oder eine Herz-Hitze. Diese zwei Organe (richtiger: „Funktionskreise“, da sie nicht mit den Organen im westlichen Sinn bedeutungsgleich sind) haben einen engen Zusammenhang mit unserem Blut:

Die Leber speichert das Blut.

Das Herz regiert das Blut.

Beide Organe sind sehr „yangig“, neigen also zur Entwicklung von Hitze. Diese Hitze kann sich dann aufs Blut übertragen, sie ist dann sozusagen noch eine Schicht tiefer und dementsprechend schwieriger auszuleiten.

Intermittierendes Fasten aus Sicht der TCM. Meine Gedanken dazu.

Uhr mit frischen Lebensmitteln statt der Zahlen (Fotolia)

Immer wieder werde ich gefragt, was die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zum Thema "Intermittierendes Fasten" sagt. Gut oder schlecht?

Heute versuche ich diese Frage zu beantworten. Wobei die TCM zu diesem Thema natürlich gar nichts sagt, da es in den alten Quellen logischerweise noch nicht vorkommt. Also ziehe ich meine eigenen Schlüsse basierend auf der TCM dazu, im Bewusstsein, dass ich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit bin.

Zuerst einmal zur Definition aus Wikipedia:

"Intermittierendes Fasten oder Intervallfasten ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird."

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass diese Art des Fastens eine positive Wirkung auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Ja, das klingt doch gut! Wobei auch Wikipedia schreibt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht so einfach auf den Menschen übertragen werden können. Die Auswirkungen auf den Menschen sind noch nicht ausreichend erforscht.

Die bekanntesten Varianten davon sind:

Schnelles Sommerrezept: Linsen mit Spinat und Basmatireis

Foto von Reis, Linsen mit Spinat, mit Sonnenblumenkernen und Petersilie

Sommer ist Spinat-Zeit!

Ich habe mir letztens frischen Bio-Babyspinat gekauft, damit kannst du dir schnell und einfach etwas kochen.

Spinat kühlt und passt damit perfekt in den Sommer.

Spinat stärkt besonders das Blut und das Yin und hilft damit bei Augenproblemen, innerer Unruhe und brüchigen Nägeln und Haaren. Außerdem unterstützt er die Leber und hilft bei träger Verdauung und Verstopfung. Bei Durchfall ist er nicht günstig.

Spinat kühlt das Blut und hilft damit bei Hautproblemen wie Neurodermitis und Akne.

Hier habe ich ihn mit Linsen kombiniert, was die blutstärkende Wirkung verstärkt.

Linsen und Reis sind thermisch neutral (weder kühlend noch wärmend), sodass das Gericht insgesamt eine sanft kühlende Wirkung hat und für jeden Typ geeignet ist. Ach ja - die rohen Tomaten geben nochmal eine kühlende Note dazu und sind schöne Farbtupfer.

Zahnfleischbluten - 3 Ursachen nach TCM und Ernährungstipps

Foto eines Mädchens, das in einen Apfel beißt (Fotolia)

Wie geht es deinen Zähnen und deinem Zahnfleisch?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehören die Zähne zu den Nieren, das heißt, gute Zähne zeigen eine gute Nieren-Energie. 

Wenn du deine Zähne stärken willst, kannst du also versuchen, mehr Nahrungsmittel zu essen, die deine Nieren stärken (32 Nahrungsmittel für deine Nieren). Dabei geht es um die Zahnsubstanz.

Das Zahnfleisch hingegen ist eng mit unserem Magen verbunden und zeigt uns, wie es diesem geht. Warum? Weil der Magen-Meridian durch das Zahnfleisch läuft. Das bedeutet, dass etwa eine Hitze, die im Magen entsteht, direkt zum Zahnfleisch aufsteigen kann und dort z.B. für Entzündungen sorgt.

Bevor ich näher auf die 3 möglichen Ursachen und die entsprechenden Ernährungstipps eingehe, möchte ich darauf hinweisen. dass ein Zahnarztbesuch bei allen Zahnproblemen natürlich empfehlenswert ist.

Der salzige Geschmack und seine Wirkungen in der TCM

Misosuppe mit Karotten, Tofu, Kohlsprossen, Kresse (Foto privat)
Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem eBook "TCM Praxis. Einfache Anwendungen in der Ernährung".
 
Hast du schon einmal nach einer Salamipizza oder einer Packung Chips einen furchtbaren Durst bekommen? 
Das liegt daran, dass zu viel Salz den Körper austrocknet. Dann will man entweder einen halben Liter Wasser trinken oder bekommt Lust auf etwas Süßes (weil süß befeuchtet). Das ist übrigens auch der Grund, warum in den Bars so großzügig salzige Knabbereien gereicht werden, so trinken die Leute mehr (und Alkohol wirkt speziell befeuchtend).

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