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Geschrieben von am 26. November 2019 - 0 Kommentar(e)
Foto von Polentapizza mit Rotkraut, Feta, Champignons und Kresse

Wie wäre es mit einer winterlichen Pizza?

Wenn du schon länger bei mir mitliest, kennst du sicher schon meine Polentapizza, eine bekömmlichere Variante der Weizenmehl-Pizza. Die mache ich normalerweise mit Sommergemüse wie Tomaten und Zucchini, man kann sie aber auch mit Wintergemüse machen. Diesmal habe ich einfach Rotkraut und Champignons draufgelegt, aber probiere ruhig auch mal andere Gemüse.

Wie wäre es mit Rosenkohl (Kohlsprossen), Karotten oder Sellerie? Einfach alles kleinschneiden, auf die Polenta legen und mit Olivenöl und guten Gewürzen bestreuen und ab ins Rohr.

Polenta (Maisgrieß) schätze ich sehr wegen ihrer guten Bekömmlichkeit, der leichten Zubereitung und des neutralen Geschmacks. Sie ist außerdem glutenfrei, falls du darauf achtest.

Geschrieben von am 19. November 2019 - 12 Kommentar(e)
Foto von einem Mann und einer Frau mit Taschentüchern und Schal, kurz vor einem Niesen

Der Herbst ist Erkältungszeit und auch ich hatte vor kurzem meinen ersten Husten und Schnupfen. Dank der folgenden Hausmittel habe ich die Verkühlung aber schnell abgefangen! Ich hoffe, du bist noch gesund und munter (und bleibst es auch).

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin stärkst du dein Immunsystem übrigens am besten durch regelmäßige gekochte Mahlzeiten und einen ausgeglichenen Lebensstil mit ausreichend Schlaf, einem guten Umgang mit Stress und Emotionen. Aber hier soll es ausnahmsweise nicht um Ernährung gehen, sondern um Hausmittel, die du sehr einfach anwenden kannst. 

Was sind deine liebsten Hausmittel bei einer Erkältung? Ich freue mich, wenn du sie in die Kommentare unter dem Artikel schreibst und wir so eine Sammlung wertvoller Tipps aufbauen können. Danke!

Hier sind meine 5 liebsten Hausmittel für Schnupfen, Husten, Halsschmerzen

Geschrieben von am 12. November 2019 - 19 Kommentar(e)

Wie geht es deinen Nieren?

Wichtig zu wissen ist, dass die "Nieren" nach TCM nicht bedeutungsgleich mit dem Organ Niere sind, wie wir es aus der westlichen Medizin kennen. Wenn deine Nierenenergie laut Traditioneller Chinesischer Medizin geschwächt ist, heißt das also nicht, dass du auch schulmedizinisch gesehen Symptome haben musst. 

Geschrieben von am 5. November 2019 - 29 Kommentar(e)
Foto einer Schüssel mit Pilzen

Champignons zählen zu meinen Lieblingsspeisen, ich habe fast immer welche im Kühlschranke. Damit koche ich Champignonsauce zu Reis, Hirse oder Nudeln, eine Omelette mit Eiern oder ich gebe sie in den Ofen, da werden sie besonders aromatisch.

Doch wie wirken Pilze eigentlich aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)?

Bevor ich auf die einzelnen Sorten und ihre Besonderheiten eingehe, zuerst einmal ein allgemeiner Überblick.

Wirkung von Pilzen aus Sicht der TCM

  • thermische Wirkung: kühlend bis neutral
  • stärken Milz und Magen, teilweise auch Nieren, Leber, Darm
  • leiten Feuchtigkeit aus, lösen Schleim auf
  • tonisieren das Yin
  • empfehlenswert als Begleiter von Fleischspeisen, da sie die ungünstigen Wirkungen von Fleisch abmildern können
  • gut bei schlechten Blutfettwerten und erhöhtem Cholesterin
  • entgiftende Wirkung

Achtung bei schwacher Verdauung, da Pilze schwer verdaulich sind.

Geschrieben von am 29. Oktober 2019 - 8 Kommentar(e)
Ein Maßband vor zwei Füßen, die auf einer Waage stehen

Wie findest du deinen Körper? Bist du zufrieden mit deiner Figur?

Die meisten Frauen würden wohl mit einem Nein antworten, und zwar auch die schlanken Frauen. Auch ich selbst fand immer etwas auszusetzen an meiner Figur, obwohl ich nie mehr als 60 Kilo hatte (das war Anfang 20 nach einem Auslandssemester in Moskau mit viel Schokolade und Käsebroten). Selbst mit 56 Kilo bei 1,67 m war mir mein Bauch zu weit hervorstehend und meine Unterschenkel zu dick (jemand nannte sie einmal "Wanderwadeln", weshalb ich sie jahrelang versteckte). 

Das ist verrückt, oder? Und es bricht mir das Herz, darüber nachzudenken, wie viele wunderbare und wunderschöne Frauen jeden Tag an sich herumkritisiseren und sich selber heruntermachen. Was da für Energie und Kraft verloren geht, mit der man die Welt verbessern könnte und sein Leben so richtig genießen könnte!

Der heutige Beitrag gehört zu einer Blogparade des tollen Wechseljahre-Magazins lemondays.de, sie heißt "Bye bye Traumfigur? Wie geht das mit dem Wohlfühlgewicht ab 40 oder 50?" Hier findest du sämtliche Beiträge zum Thema versammelt, mit vielen wertvollen Tipps von unterschiedlichen Coaches, BeraterInnen und Autorinnen.

Geschrieben von am 22. Oktober 2019 - 2 Kommentar(e)

Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du genügend Vitamine bekommst, wenn du so viele gekochten Mahlzeiten isst? Verkocht da nicht alles?

Wenn ich einen Euro für jedes Mal bekommen würde, wenn mir diese Frage gestellt wurde, wäre ich nicht reich, aber einiges wäre schon zusammengekommen. 

Geschrieben von am 15. Oktober 2019 - 22 Kommentar(e)
Foto von einem Teller mit Birnenspalten, Zwetschgenspalten und Hafercrumble aus dem Ofen

Kennst du schon mein neues Buch beim Kneipp-Verlag "Mit Yin & Yang im Wechsel"?

Hier stelle ich dir eines der Rezepte daraus vor, von dem ich ganz begeistert bin, gebackene Früchte mit Hafercrumble! Es ist super einfach, so wie ich es gerne mag, und die Zubereitung dauert nicht mehr als 20 Minuten.
Wobei die Arbeitszeit nur 5 Minuten beträgt, den Rest erledigt der Ofen. Währenddessen bin ich auf der Couch gelegen
und habe einen Podcast gehört, so gefällt mir das Kochen. :)

Den ersten Teil des Buches habe ich im Sommer 2019 geschrieben, darin geht es um die Ursachen und Therapie nach TCM von Hitzewallungen, unerwünschtem Zunehmen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und den anderen typischen Symptomen der Wechseljahre. Ergänzt durch Tabellen mit der Wirkung der wichtigsten Nahrungsmittel und westlichen Kräuter, die helfen können. Außerdem habe ich das erste Mal auch einfache, aber wirksame Achtsamkeits- und
Mindsetübungen integriert, da unsere Gedanken so mächtig sind und gerade beim Älterwerden die Einstellung zu uns
selbst und dem Alter so eine große Rolle spielt. Ich glaube, es ist gut geworden, und bin schon sehr gespannt, wie dir das Buch gefallen wird!

EDIT: "Mit Yin & Yang im Wechsel" ist am 20. Februar 2020 erschienen und überall im Buchhandel erhältlich.

Beim Kneipp-Verlag sind bis jetzt übrigens schon zwei Bücher von mir erschienen: "Jucken adé.
Richtig essen bei Neurodermitis" sowie "Eine starke Leber durch richtige Ernährung. Mit 6-Wochen-Entgiftungsprogramm". Auch in diesen beiden sind schon jede Menge Rezepte enthalten, du bekommst beide Bücher im Buchhandel und auf amazon sowie direkt beim Verlag. Wirf hier einen Blick ins Buch "Jucken adé" und hier einen Blick ins Buch "Eine starke Leber".

Aber jetzt zum neuen Rezept... Lass es dir schmecken!

Geschrieben von am 8. Oktober 2019 - 15 Kommentar(e)
Foto einer Frau in Bluse, die ihre Arme nach oben dehnt und sich entspannt

In diesem Artikel stelle ich dir eines der am weitesten verbreiteten Syndrome der TCM vor: die Leber-Qi-Stagnation.

Du erkennst sie daran, dass das Qi, also die Energie im Körper, nicht frei fließt. Dafür ist nämlich die Leber zuständig. So entstehen Druckgefühle (typisch unter dem Rippenbogen), Verspannungen und Schmerzen. Ja, du kannst bei allen Schmerzen von einer Leber-Qi-Stagnation ausgehen. Typisch ist für solche Schmerzen, dass sie herumwandern und nicht an einer Stelle fixiert sind. Hilfreich sind da z.B. Massagen und sanfte Bewegung. Wenn die Schmerzen hingegen an einer Stelle fixiert sind und Massage nicht hilft, steckt wahrscheinlich schon eine Blut-Stagnation dahinter (entstehend aus einer lange andauernden Qi-Stagnation, dazu kommen etwa Hitze oder Feuchtigkeit). Das ist ein tiefer gehendes Ungleichgewicht und weniger leicht zu beheben als eine Qi-Stagnation.

Die typischen Symptome der Leber-Qi-Stagnation sind neben Druckgefühlen und Schmerzen:

  • Wechselnde Verdauungsbeschwerden, die besonders bei Stress schlimmer werden (z.B. einen Tag Durchfall, am nächsten Tag Verstopfung)
  • Unregelmäßige Menstruation und PMS-Beschwerden
  • Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Wetterfühligkeit
  • Kloßgefühl im Hals, häufiges Räuspern und Seufzen

Erkennst du dich da wieder?

Dann wäre der erste Ernährungstipp, mehr Gemüse zu essen und weniger Fleisch, außerdem den Alkohol eine Zeitlang ganz zu meiden. Und langsamer und in Ruhe zu essen (Protipp: Setze dich zum Essen hin und lege zwischendurch die Gabel zur Seite). Viel mehr Tipps (inklusive Nahrungsmittellisten und passende Kochrezepte) findest du in meinem Buch "Eine starke Leber durch richtige Ernährung. Mit 6-Wochen-Entgiftungsprogramm" (Kneipp-Verlag, im Buchhandel erhältlich oder als eBook direkt bei mir). 

Geschrieben von am 1. Oktober 2019 - 23 Kommentar(e)
Bild eines Notizbuches mit der Aufschrift "Candida Diet" und einigen Empfehlungen, z.B. non-starchy vegetables, healthy fats

Dieser Text ist ein Kapitel aus meinem eBook "Das ABC der Verdauungsbeschwerden"wirf hier gerne einen Blick ins Buch. Das Buch ist auch als Printbuch in Hardcover erhältlich, klicke hier zur Buchinfo und Bestellung als Printbuch.

Darin findest du weiters Infos und TCM-Tipps für die Selbstdiagnose und Ernährungstherapie von Blähungen über Bauchschmerzen bis zu Darmentzündungen (Morbus Crohn...), Durchfall, Gastritis, Leaky Gut bis zu Reizdarm, Unverträglichkeiten und Verstopfung, inklusive einfacher Kochrezepte, die du sofort anwenden kannst. Nimm es jetzt in die Hand und wende die alte Weisheit der TCM an, um deine Beschwerden endlich zu verbessern! Auch die Schulmedizin und alternative Methoden haben ihren Platz im Buch, damit du einen guten Überblick bekommst, was konkret hilft. Lies hier zu Candida...

Kapitel "Candida (Darmpilz)" aus "Das ABC der Verdauungsbeschwerden"

Jegliche Pilzerkrankung gilt in der TCM als Zeichen von pathogener Feuchtigkeit. In einer feuchten Umgebung kann alles gut wachsen, auch Pilze! So empfiehlt die TCM bei Pilzen immer, die Mitte zu stärken, also unseren Kochtopf bzw. Milz-Qi und den Magen, damit keine neue Feuchtigkeit entsteht und die schon vorhandene langsam verdampfen kann (siehe "Verdauung nach TCM", das Kapitel im Buch, für mehr Tipps dazu).

In der Schulmedizin geht man davon aus, dass jeder Mensch Candida albicans, also Hefepilze, in seinem Darm hat und davon noch lange nicht krank wird. Ein echtes Risiko durch Candida besteht für die Schulmedizin nur bei schweren Krankheiten wie Aids oder bei der Behandlung mit Chemotherapie. Andererseits gibt es schon ÄrztInnen, die sehr wohl das Candida-Syndrom anerkennen, wir werden sehen, was sich in den nächsten Jahren ergibt! In der Naturheilkunde wird Candida schon lange als real existierendes Problem für einen gesunden Darm und einen gesunden Körper gesehen und eine Behandlung empfohlen. Hier gibt es dann vereinzelt auch die Überreaktion in die andere Richtung: ein Darmpilz sei sehr gefährlich und könne schwere Krankheiten auslösen.

Praxistipp: Stuhlproben sind nicht zuverlässig, was den Nachweis von Candida betrifft. Die Pilze können in einer Stuhlprobe drin sein, in der nächsten nicht, sie verteilen sich zufällig im Stuhl. Abstriche aus Mund und Vagina ebenso wie Blutuntersuchungen zur Antikörperbestimmung können helfen, ein eindeutiges Ergebnis zu bekommen, sind aber auch nicht zu 100 % verlässlich. Suche dir einen guten Arzt/Ärztin oder HeilpraktikerIn, um eine ordentliche Betreuung bei dieser Prozedur zu haben. Was du zuhause probieren kannst, ist 2 Wochen eine Anti-Pilz-Diät zu machen (siehe unten), dann solltest du eine Besserung deiner Symptome merken, wenn du wirklich einen Darmpilz hast.

Geschrieben von am 24. September 2019 - 8 Kommentar(e)
Foto von zwei Händen, die ein Herz formen

Sprechen wir mal ausnahmsweise nicht über Ernährung. Diese ist zwar sehr wichtig für unser Wohlbefinden, aber weißt du, was meiner Meinung nach noch wichtiger ist? Dass wir ein erfülltes und zufriedenes Leben führen. Und dass wir uns selbst so akzeptieren und gerne haben, wie wir sind. Oder kannst du glücklich sein, wenn du dich selber nicht gerne hast?

Hier sind 2 Fragen, die im wahrsten Sinne des Wortes dein Leben verändern können und deine Gesundheit und dein Glück . Mein Leben haben sie definitiv verändert!

Ich stelle sie mir jeden Abend vor dem Einschlafen (schon ganz automatisch, durch das tägliche Wiederholen muss ich nicht mehr bewusst daran denken):

  • Was war heute schön?
  • Worauf bin ich heute stolz?

Es sind eigentlich ganz einfache Fragen, oder? Aber sie sind sehr mächtig. Sie lenken unser Bewusstsein nämlich dahin, was gut läuft in unserem Leben. Wofür wir dankbar sein können. Und schon fühlen wir uns besser.

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