Die Sache mit meinem Hübsch-Sein (Achtung, persönlich!)

Foto von mir im Alter von 5 Jahren (privat)
Findest du dich eigentlich hübsch, oder sogar schön? (Ja, ich weiß, eine sehr persönliche Frage.)
 
Ich habe mich lange Zeit gar nicht hübsch gefunden. 
 
Als ich ca. 9 Jahre alt war, sagte meine Tante mit ihrem professionellen Fotografinnenblick zu mir: 
"Die Mundpartie ist ganz ok, deine Augen sind nichts Besonderes, die Nase auch nicht." 
 
BUMM. Das hat gesessen und ist viele Jahre lang als absolute Wahrheit in meinem Kopf geblieben. (Was wir zu Kindern sagen, ist für sie die Wahrheit. Daran denke ich heute oft, wenn ich mit meinen eigenen Kindern spreche.)

Video: Schnupfen und Husten: Hitze oder Kälte? TCM-Selbstdiagnose und Ernährungstipps

Screenshot vom Video zu Schnupfen und Husten mit Katharina

Woran merkst du, ob dein Schnupfen und Husten auf Hitze oder Kälte zurückzuführen ist?

Im Video hier drunter erfährst du typische Zeichen, mit denen du das ganz einfach bei dir selber diagnostizieren kannst.

Wichtig ist dabei Farbe und Konsistenz des Sekrets - dünnflüssig und klar zeigt z.B. eher Kälte, zäh und gelblich zeigt eine Hitzebeteiligung.

Dazu bekommst du passende Ernährungstipps und Kräutertees, die du bei Erkältungen anwenden kannst.

5 häufige Missverständnisse über die TCM-Ernährung

Foto einer Frau, die sich die Haare weghält und verwirrt schaut (Fotolia), vor grünem Hintergrund

Vor 4 Jahren habe ich einen Artikel über die 6 größten Irrtümer über die 5-Elemente-Ernährung geschrieben - und was wirklich stimmt. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass es noch ein paar mehr Missverständnisse gibt, die einem das Leben mit der TCM-Ernährung schwer machen können!

Und damit es für dich leichter wird (ja, es darf leicht sein und Spaß machen, gesund zu essen!), möchte ich diese 5 häufigen Missverständnisse hier aufklären.

1. Rohkost ist verboten.

Das ist wohl das hartnäckigste Missverständnis, auf das ich bei meinen LeserInnen und TeilnehmerInnen der Onlinekurse stoße! 

Deshalb möchte ich es hier nochmal eindeutig festhalten: Du darfst ruhig rohes Obst und Gemüse essen, wenn du dich nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin ernährst. 

Nur sollte der Anteil weniger hoch sein als es üblicherweise bei uns im Westen für eine gesunde Ernährung empfohlen wird.

Wie Radieschen und Rettich Lunge, Haut und Magen stärken - ein Porträt

Radieschen (Foto von pixabay)

Hast du gewusst, dass es neben weißem Rettich auch schwarzen Rettich gibt? Er hat eine schwarze Schale, ist innen aber weiß und wirkt genauso wie Radieschen und weißer Rettich (auch Bierrettich, österr. "Bier-Radi" genannt).

Diese drei sind natürlich wahnsinnig gesund, deshalb schreibe ich hier über sie. Du erfährst gleich, bei welchen Beschwerden sie dir helfen können, und wie du sie am besten verwendest.

Ihr scharfer Geschmack kommt von den enthaltenen Senfölen, denen die westliche Ernährungswissenschaft eine antibakterielle Wirkung zuschreibt. Gleichzeitig kann diese Schärfe den Magen reizen. Wenn du Radieschen und Rettich nicht verträgst, also etwa Magenschmerzen bekommst oder aufstoßen musst, dann sind sie nichts für dich. Du kannst versuchen, sie zu kochen, dann werden sie milder und bekömmlicher. Sie schmecken dann auch weniger scharf.

Hier ist ein Rezept mit Rettich aus dem Ofen.

Hautprobleme? 20 Nahrungsmittel, die gegen Bluthitze helfen

Hautprobleme? Foto von Füßen und einer Hand mit weicher Haut (Fotolia)

Ob entzündete Pickel bei der Akne, Ekzeme bei Neurodermitis oder auch Furunkel und Rosazea: Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist immer eine Bluthitze beteiligt.

Die Ursache dafür ist häufig eine Leber-Hitze und/oder eine Herz-Hitze. Diese zwei Organe (richtiger: „Funktionskreise“, da sie nicht mit den Organen im westlichen Sinn bedeutungsgleich sind) haben einen engen Zusammenhang mit unserem Blut:

Die Leber speichert das Blut.

Das Herz regiert das Blut.

Beide Organe sind sehr „yangig“, neigen also zur Entwicklung von Hitze. Diese Hitze kann sich dann aufs Blut übertragen, sie ist dann sozusagen noch eine Schicht tiefer und dementsprechend schwieriger auszuleiten.

Intermittierendes Fasten aus Sicht der TCM. Meine Gedanken dazu.

Uhr mit frischen Lebensmitteln statt der Zahlen (Fotolia)

Immer wieder werde ich gefragt, was die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zum Thema "Intermittierendes Fasten" sagt. Gut oder schlecht?

Heute versuche ich diese Frage zu beantworten. Wobei die TCM zu diesem Thema natürlich gar nichts sagt, da es in den alten Quellen logischerweise noch nicht vorkommt. Also ziehe ich meine eigenen Schlüsse basierend auf der TCM dazu, im Bewusstsein, dass ich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit bin.

Zuerst einmal zur Definition aus Wikipedia:

"Intermittierendes Fasten oder Intervallfasten ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird."

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass diese Art des Fastens eine positive Wirkung auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Ja, das klingt doch gut! Wobei auch Wikipedia schreibt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht so einfach auf den Menschen übertragen werden können. Die Auswirkungen auf den Menschen sind noch nicht ausreichend erforscht.

Die bekanntesten Varianten davon sind:

Seiten

Newsfeed der Startseite abonnieren