Neurodermitis und die Erstverschlimmerung: Ist es normal, dass die Haut durch die Ernährungsumstellung schlechter wird?

Foto von einer Hand auf einem rauen Baumstamm - eine Metapher für die trockene, juckende Haut bei Neurodermitis

In meinem Online-Videokurs „Neurodermitis-Ernährungscoaching“ erlebe ich immer wieder großen Frust bei den TeilnehmerInnen. In unseren Frage-Antwort-Webinaren (im Kurs sind sechs Stück dabei, ein Webinar im Monat) ähneln sich die Geschichten:

„Jetzt esse ich seit 2 Monaten wirklich diszipliniert und brav nach den TCM-Regeln und trotzdem ist meine Haut so schlecht wie noch nie. Wie gibt es das?“

Zum Glück sind auch immer solche KursteilnehmerInnen dabei, die schon mehrere Monate dabei sind und von Erfolgen berichten können. Diese stellen sich nämlich in fast jedem Fall ein (zu dem „fast“ komme ich gleich…), wenn, ja wenn, man einfach dran bleibt! Und dafür ist die Unterstützung in der Gruppe in den Webinaren sehr hilfreich, das erlebe ich immer wieder. Durch die Erfolgsgeschichten jener, die schon länger dabei sind, bleibt man motiviert und weiß, dass nichts falsch läuft.

Und ich kenne das ja auch von mir selber - bei mir hat es ca. 1 Jahr lang gedauert, bis die Haut wirklich stabil besser war, und auch danach kamen noch so einige Rückfälle. Diese werden aber mit der Zeit seltener und harmloser, bis eines Tages nur noch ein sanftes Jucken übrigbleibt, wenn man wiedermal zu scharf gegessen hat oder viel Stress hat (in dem Stadium bin ich inzwischen). 

Es ist ganz normal, dass die Haut zu Beginn sogar schlechter wird. Und „Beginn“ meint eben nicht nur die ersten Tage, sondern kann auch ein paar Monate umfassen. Das ist individuell sehr unterschiedlich!

Warum weniger oft mehr ist... (und mehr Nährstoffe im Essen nicht die Lösung sind)

Foto von einem Obstsalat (Quelle: pixabay)
Hast du auch schon mal versucht, möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe in deinem Frühstück unterzubringen? 
 
Ein paar Chiasamen hier dazu, etwas Leinöl, ein bisschen Erdmandelmehl zu den Haferflocken, auf die Gojibeeren nicht zu vergessen und auch noch 2 Obstsorten wegen der Vitamine. Halt, die Leinsamen fehlen noch! Und zu Mittag dann ein großer Salat mit viel frischem Gemüse und wiederum 3 Samenarten, vielleicht noch gekeimtes Brot dazu. 
 
Falls du das von dir kennst, so bist du damit sicher nicht alleine. Das ist einfach das, was wir in unserer westlichen Gesellschaft über Ernährung lernen: Es sollten vor allem ausreichend gute Nährstoffe drin sein, dann ist das Essen auch gesund für uns. Je mehr, desto besser. 

5 Learnings aus dem Schweigeretreat

Foto eines Steinestapels vor grünem Hintergrund (pixabay, von Karen Arnold)

Gestern bin ich von meinem Schweigeretreat am schönen Mondsee (ZENtrum Mondsee) zurückgekommen und möchte hier meine 5 Learnings daraus mit dir teilen. Vielleicht inspirieren sie dich dazu, auch einmal so etwas auszuprobieren! Es waren wundervolle 5 Tage - teilweise anstrengend und voller innerer Widerstände, aber reich an wertvollen Erkenntnissen und erhebenden Momenten von Glück, Dankbarkeit und Liebe. Ich fühle mich klarer und frischer als vor diesen Tagen und mit einem erneuerten Fokus auf das, was wirklich wichtig für mich ist: im Einklang mit meinem Herzen und meiner Seele zu leben, angeleitet von Mitgefühl und Liebe und Freude. Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, meine neu gewonnenen Erkenntnisse im Alltag umzusetzen! Denn genau dort findet ein achtsames Leben statt – und nicht auf dem Meditationshocker oder der Yogamatte.

Vorab ein paar Worte zum Ablauf dieser Tage, damit du dir mehr darunter vorstellen kannst.

Buchempfehlung: „Natürliche Nährstoffversorgung“ von Alexandra Stross

Buchcover von "Natürliche Nährstoffversorgung" von Alexandra Stross

Nimmst du irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel? Vielleicht Vitamin D, Magnesium oder Calcium? Ich denke, dass viele Menschen diese Frage mit Ja beantworten, Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind ein riesiger Markt mit viel Geld dahinter - und irgendeinen Mangel hat doch jeder. Oder?

In ihrem Buch „Natürliche Nährstoffversorgung – Was der Körper wirklich braucht“ hinterfragt Alexandra Stross diese Annahme und zeigt, wie man sich gut versorgen kann und warum es sich lohnt, vor der Einnahme von NEM gut zu recherchieren und nicht einfach auf gut Glück irgendetwas zu nehmen.

In der Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kennt man übrigens weder Vitamine noch Eiweiß oder Kohlenhydrate, da geht es rein um die energetische Wirkung der Nahrungsmittel. Jedes Nahrungsmittel kann kühlen oder wärmen, befeuchten oder trocknen, beruhigen oder anregen und vieles mehr. Um gut mit allem versorgt zu sein (also mit ausreichend Qi, Yin und Yang), wird eine bunte und saisonale Ernährung empfohlen. Wenn du darauf achtest, regelmäßig etwas Rotes, Grünes, Oranges/Gelbes, Weißes und Schwarzes/Dunkles zu essen, passend zur Saison (z.B. Tomaten im Sommer, Kohl im Winter), werden alle deine Organe gut versorgt und du brauchst dir keine Gedanken um Vitamine zu machen. Achte außerdem gut auf deine Verdauung (das Milz-Qi) und iss so, dass es für dich gut bekömmlich ist (also z.B. keine Blähungen oder Völlegefühl verursacht). Die Erfahrungen der TCM sagen, dass das vorwiegend mit gekochtem Essen klappt und den meisten Menschen 2-3 gekochte Mahlzeiten gut tun würden (Die 8 größten Ernährungsfehler nach TCM und wie sie deiner Gesundheit schaden).

Einfach und köstlich: Grüner Salat mit Ofengemüse und Fisch

Foto vom Salat mit Ofengemüse und Räucherfisch, Cashews und Jogurtsauce

Isst du gerne Salat? Ich eigentlich nicht so, aber wenn es draußen wärmer wird, bekomme ich doch ab und zu Lust darauf. So wie dieses Mal.

Beim Einkaufen habe ich einen Bio-Salat aus Österreich entdeckt, einen Lollo Biondo (beim Interspar), der sehr gut ausgesehen hat. Gekauft!

Blattsalate sind immer kühlend und damit perfekt für den Sommer oder bei innerer Hitze (die merkst du etwa an Sodbrennen, Akne oder Hitzewallungen). Einige stärken das Herz-Blut und beruhigen den Geist (Shen). Wenn sie bitter schmecken, leiten sie außerdem Feuchtigkeit aus und senken Hitze aus dem Kopf ab, das hilft etwa bei Migräne, gereizter Stimmung oder Bindehautentzündungen.

Video: Was deine Augen nach TCM über dich verraten... (mit Tipps für Ernährung und Kräutertees)

Screenshot vom Video über die Augen mit Katharina

Was bedeuten rote, tränende oder trockene Augen nach TCM? Und welche Ernährungstipps und Kräutertees helfen? Im Video (scrolle bitte hinunter) erfährst du es.

Augenprobleme zeigen immer einen Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht der Leber. Gerötete oder entzündete Augen zeigen etwa eine Leber-Hitze. Im Video erfährst du die genauen Zusammenhänge und wie du deinen Augen mit den passenden Nahrungsmitteln und Getränken helfen kannst.

Schaue dich doch gleich einmal in den Spiegel (Tipp: bei Tageslicht), bevor du das Video ansiehst. Wie sehen deine Augen aus, was fällt dir daran auf? Jetzt kannst du die Tipps aus dem Video verwenden und eine erste Selbstdiagnose erstellen. Wenn du Fragen dazu hast, stelle sie gerne in den Kommentaren!

Überblick über den Inhalt (Dauer ca. 12 Minuten):

  • 2:00: Rote Augen und Leber-Hitze
  • 6:08: Trockene Augen und Leber-Blutmangel
  • 8:27: Tränende Augen und Leber-Wind
  • 9:04: Gelbliche Augen und Feuchte Hitze

Viel Freude mit dem Video!

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