Einfach und gut: Überbackener Polenta-Paprika aus dem Rohr

Foto von überbackener Paprika, gefüllt mit Polenta

Heute habe ich ein super einfaches Rezept für dich, das du gut vorbereiten kannst und das sich quasi von selber kocht: mit Polenta gefüllte Paprika, im Ofen mit Feta gebacken. Das schmeckt so gut!

Rezept 

  • Ofen auf 180 Grad vorheizen 
  • Paprika waschen und so in Viertel oder Achtel schneiden, dass man was einfüllen kann
  • Polenta in doppelter Menge Wasser aufkochen, gut umrühren, salzen, nach ca. 6 Minuten abschalten und 5 Minuten ziehen lassen. Das kannst du schon am Morgen schnell kochen und einfach bis Mittag oder Abend stehen lassen, meine war vom gestrigen Frühstück (im Kühlschrank aufbewahrt).
  • Paprikavierteln auf Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln, getrocknete Kräuter nach Geschmack und Salz drauf
  • Polenta reinfüllen, Feta in Krümeln reindrücken 
  • restliche Polenta in kleineren Stücken daneben aufs Blech legen, Feta dazu, Olivenöl darüber (das wird super knusprig!)
  • ca. 30 Minuten bei 180 Grad backen, die letzten 10 Minuten Cashews dazulegen, und mit frischem Basilikum genießen

Und so wirkt Paprika aus Sicht der TCM:

  • kühlend
  • stärkt Milz, Magen, Dickdarm und Herz
  • hilft, innere Feuchtigkeit und Schleim auszuleiten
  • baut Qi auf
  • Anwendungsbeispiele: bei erhöhtem Cholesterin und schlechten Blutfettwerten, Arteriosklerose, Krebs-Prophylaxe, Appetitlosigkeit, zu wenig Magensäure
  • Kontraindikation: nicht bei Durchfall oder geschwächter Verdauung essen, nur in Maßen bei innerer Kälte (vor allem nicht roh)
Aus Sicht der westlichen Ernährungslehre liefert Paprika viel Vitamin C. Er gehört außerdem zu den Nachtschattengewächsen, so wie Tomate, Melanzani (Aubergine) und Kartoffeln. Diese enthalten schwach giftige Stoffe, wie Solanin, das jedoch im heute angebauten Gemüse viel weniger drin ist als es früher der Fall war. Besonders grüne und unreife Stellen sollten nicht gegessen werden. Beim Paprika wird empfohlen, die grüne Sorte nur selten zu essen. Paul Pitchford empfiehlt etwa, dass man bei Rheuma und Arthritis keine Nachtschattengewächse essen sollte. Durch Backen und Kochen werden Nachtschattengewächse verträglicher (etwa die Tomatensauce statt rohe Tomaten). Meine Meinung dazu ist, dass die nützlichen Eigenschaften von Paprika, Tomate und Co. die möglichen negativen um ein Vielfaches überwiegen. Also keine Angst vor Nachtschattengewächsen! 
 
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