Maronicreme aus 4 Zutaten - süß und köstlich

Foto von der fertigen Maronicreme in einem Schüsselchen und von Katharina, als sie die Creme probiert
Heute habe ich etwas Süßes für dich: eine perfekte kleine Nachspeise oder du isst sie als Zwischenmahlzeit am Nachmittag bei Süßhunger. Viel besser als Schokolade oder Kuchen! :)
 
Diese Maronicreme besteht aus 4 Zutaten und ist super einfach in der Zubereitung. Genau das Richtige für alle, die nicht gerne lang am Herd stehen.

Meine Tochter Marlene (6) hat gesagt: "Das schaut aus wie Schokopudding, schmeckt aber nicht so. Bäh." Sie war ein bisschen enttäuscht...
 
Ja, die Creme schmeckt nach Maroni, und zwar ziemlich intensiv, und ist nicht so süß wie ein Schokopudding. So ist uns Erwachsenen mehr davon geblieben. 
Maroni gelten in der Traditionellen Chinesischen Medizin als sehr wertvoll.
Da sie auch sehr nährend sind, iss bitte nicht zu viel davon. Das gilt für alle Nüsse, Samen und Kerne. Im Übermaß können sie pathogene Feuchtigkeit und Stagnationen im Körper hervorrufen (merkbar z.B. an Blähungen). Ein bis zwei Handvoll am Tag ist ein ungefährer Richtwert. 

So wirken Maroni nach TCM

  • wärmend
  • stärken Qi, Yin und Yang sowie das Jing (unsere wertvolle Essenz, vergleichbar mit den Genen)
  • wirken speziell auf Milz, Magen und Nieren
  • gut bei Erschöpfung und Energiemangel
  • gut bei Untergewicht
  • stärken den Rücken, die Sehnen und die Muskeln
  • gut für die Nerven und das Gehirn

Rezept für die Maronicreme (4 kleine Portionen)

  • 200 gr fertige Maroni (2 Packungen zu 100 gr) mit 4 kleingeschnittenen Medjoul-Datteln (Bio, in der Obstabteilung zu finden, weicher und süßer als andere Datteln) in ein Mixgefäß geben
  • ca. 125 ml (1/8 l) Reis- oder Haferdrink dazugeben und etwa 15 Minuten einweichen lassen
  • ca. 30 gr Bitterschokolade in etwa 125 ml Reis- oder Haferdrink bei niedriger (!) Temperatur schmelzen lassen (Achtung: brennt leicht an und geht schnell). Ich habe 90%-Schokolade genommen, etwa 1/3 Tafel.
  • Schokomilch zu Maroni und Datteln geben und alles pürieren
  • anrichten und genießen! 
Die Creme ist sehr intensiv im Geschmack, deshalb reicht eine kleine Menge. Du kannst sie auch mit Früchten mischen (im Sommer z.B. mit Beeren) oder zu Pancakes essen.

Zubereitungstipp

Durch das Einweichen werden die Maroni und die Datteln weicher und können leichter püriert werden. Wenn du einen starken Mixer hast, kannst du das Einweichen auslassen.
Du kannst statt der Datteln (oder zusätzlich) auch eine weiche Banane nehmen oder eine Avocado oder Tofu. Probiere es aus und lass dich vom Ergebnis überraschen!
 
Ich freue mich, wenn dich das Rezept anlacht und zum Kochen inspiriert.
 
Hast du eine Lieblings-Süßspeise, die du dir oft zubereitest und die (halbwegs) gesund ist? Ich freue mich, wenn du das Rezept mit uns in den Kommentaren teilst! 

Kommentare

Liebe Katharina , vielen Dank für das leckere Rezept! Meine Kinder waren begeistert! lg Andrea

ich liebe im Sommer Milchreis (meistens mit Wasser gekocht, aber Pflanzenmilch geht auch), ein wenig Agavendicksaft und dazu eine Grapefruit. Tolles, erfrischendes Frühstück und ich habe aufgrund der süß-bitter-Kombination überhaupt keinen Hunger auf Süßes danach mehr. Ansonsten bin ich auch Fan der veganen Mousse au Chocolat, die einfach nur aus püriertem Seidentofu, Ahornsirup (Menge kann man nach Gusto ja einstellen) und geschmolzener Zartbitterschoki besteht. Oder Vanillepudding aus Pflanzenmilch, Stärke, Vanilleschote und ein bisschen pflanzlicher Süße herstellen.

Liebe Lara,
danke für deinen Kommentar und die tolle Milchreis-Idee, das klingt ja wirklich nach einem Fest fürs Schmecken.
Liebe Grüße,
Katharina

Polenta, Haferbrei oder Quinoa kochen und ausquellen lassen. Als Süßes darüber gibt es in Butter gedünstete Äpfel mit Banane. Die gedünstete Banane schmeckt honigsüß und weiteres süßen ist nicht mehr notwendig. Man kann auch Rosinen mitdünsten.

Liebe Silvia,
danke für deinen Kommentar und diese süße Rezeptidee!
Liebe Grüße,
Katharina

Mein Favorit ist eindeutig Apfelmus, und zwar das richtig klassisch (nach dem Dünsten der Äpfel) durch ein Sieb passierte. Das mische ich auch schon mal mit Birnen und/oder koche ein Stückchen Ingwer mit, und ich würze es immer verschieden: mal mit Vanille, mal mit Zimt oder Kardamom oder einem Hauch Chili oder Nelken oder Lebkuchengewürz, mit frischer Zitronenmelisse oder essbaren Blüten. Es ist auch super als Obst-Anteil, wenn es morgens beim Hafer-, Grieß-, Reis- oder Hirsebrei mal schnell gehen soll. Gehackte Nüsse oder Mandeln passen auch super dazu... Und es hält sich mehrere Tage im Kühlschrank
Vielleicht hat ja jemand noch andere Varianten?
Gruß
Tine

Liebe Tine,
danke für deinen Kommentar! Da bekomme ich gleich Lust auf Apfelmus beim Lesen...
Liebe Grüße,
Katharina

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