Süßkartoffel-Karottensuppe - ein Rezept für mein neues Buch!

Foto Süßkartoffelsuppe von Fotolia

Manchmal kann ich es selber kaum glauben: Ich bin eine Autorin!

Du musst wissen, dass das mein Berufswunsch als kleines Mädchen war. "Wenn ich groß bin, schreibe ich Bücher." Allerdings hatte ich eher Abenteuerromane im Sinn und nicht Sachbücher... Trotzdem, ich bin eine Autorin! (Das muss ich für mich einfach noch öfter wiederholen.)

Was wolltest du als Kind werden? (Schreibe es gerne in die Kommentare, es interessiert mich!)

Ich habe ja schon einige eBooks geschrieben, dennoch fühlt sich so ein Buch aus Papier mit einem schönen Cover gleich viel "echter" an. Eines, das in der Buchhandlung steht. Ja, ich bin wirklich eine Autorin!

Vielleicht kennst du schon mein Buch "Jucken adé. Richtig essen bei Neurodermitis", das 2017 beim Kneipp-Verlag erschienen ist. Es ist inzwischen in der 2. Auflage erschienen und ich bin sehr stolz darauf!

Und jetzt gibt es mein zweites Buch beim Kneipp-Verlag, und zwar "Eine starke Leber durch richtige Ernährung. Mit 6-Wochen-Entgiftungsprogramm".

Ja, ich bin eine Autorin!

Hier stelle ich dir ein Rezept daraus vor, die Süßkartoffel-Karottensuppe.

Die Süßkartoffel-Karottensuppe stärkt dein Immunsystem und baut Leber-Blut auf. Die Leber ist nämlich laut der Traditionellen Chinesischen Medizin der Speicher des Bluts.

Bei folgenden Symptomen tut dir diese Suppe gut:

  • trockene Augen
  • Nachtblindheit
  • trockene Haut
  • brüchige Nägel und Haare
  • spröde Sehnen und empfindliche Bänder
  • innere Unruhe und Schlafstörungen

Du kannst die Suppe natürlich auch einfach so genießen, auch wenn du topfit bist! :)

Zutaten für 3-4 Personen

2 Süßkartoffeln, 3 große Karotten, 700 ml Wasser, 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 TL Koriander (gemahlen), ½ TL Bockshornkleesamen (gemahlen), 200 ml Kokosmilch (Dose), 1 TL Salz

Rezept

  • Süßkartoffeln schälen, z.B. mit einem Sparschäler, und in kleinere Stücke schneiden.
  • Karotten waschen und in Stücke schneiden.
  • Beides in einem großen Topf mit Wasser bedecken und aufkochen und mit Koriander, Kreuzkümmel und Bockshornkleessamen würzen.
  • Nach 10 Minuten mit der Kokosmilch aufgießen und bei geschlossenem Deckel weitere 10 Minuten weichdünsten.
  • Herdplatte ausschalten und ausreichend salzen. Mit einem Pürierstab fein pürieren und genießen.

Die Bockshornkleesamen (im Bioladen erhältlich) sorgen für einen intensiveren Geschmack, ein bisschen ähnlich wie Zwiebel. Stattdessen kann man auch ein Stück Frühlingszwiebel oder Schalotte mitkochen. Bei empfindlicher Verdauung und viel innerer Hitze (z.B. immer rotes Gesicht oder rote Augen, starke Akne) lasse die Zwiebel lieber weg. Knoblauch ist übrigens für die Leber eindeutig zu hitzig, der kommt in meinen leberfreundlichen Rezepten nicht vor.

Statt der Kokosmilch kannst du auch eine Getreide-Kokosmilch verwenden (z.B. Reisdrink mit Kokosgeschmack), da Kokosmilch durch den hohen Fettgehalt schwer bekömmlich sein kann.

Als Topping zur Suppe passen frische, kleingeschnittene Kräuter sowie trocken angeröstete Nüsse und Kerne, z.B. Cashews oder Kürbiskerne. Frische Kräuter und Kürbiskerne regen übrigens den Fluss des Leber-Qi an.

Lass dir die Suppe schmecken, ich freue mich über dein Feedback zu diesem Rezept in den Kommentaren.

Das Buch "Eine starke Leber durch richtige Ernährung. Mit 6-Wochen-Entgiftungsprogramm" bekommst du ab sofort im Buchhandel.

Kommentare

Liebe Katharina, ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich für deine sehr er- und aufbauenden Ratschläge und Rezepte bedanken. Ich bin zufällig beim Stöbern im Internet auf deiner Seite gelandet , das war Anfang November 2020 und seitdem bin ich täglich am Lesen und Suchen und erfahre immer wieder etwas Neues und Nützliches für mich. Ich hatte in den letzten Jahren! immer wieder Schwierigkeiten mit meiner Verdauung, d.h. plötzlich auftretendem Durchfall, wobei ich innerhalb einer Minute ein WC benötigte. Diese Beschwerden kamen in immer kürzeren Abständen und ich getraute mich kaum noch außer Haus, es war ein extremer Leidensdruck. Es wurde dann vor einem Jahr eine sehr starke Histaminintoleranz festgestellt und ich habe meine Ernährung wieder einmal umgestellt, (vor 10 Jahren wegen Diabetes), aber ich bin eine Kämpfernatur und habe einen starken Willen und möchte selbst etwas für meine Gesundheit tun. Der langen Rede kurzer Sinn, im August hatte ich meine Intoleranz überwunden, aber ich wurde sehr häufig von Blähungen geplagt. Und da habe ich im November durch Zufall deine Seite entdeckt und mich gleich 2 Wochen lang sehr intensiv damit beschäftigt und meine Ernährung nach TCM ausgerichtet. Ich muss feststellen, es geht mir schon viiiel besser und ich entdecke immer wieder neue Rezepte. Durch dich habe ich wieder angefangen, Getreide, Polenta, Reis,....zu essen, das ich wegen Diabetes gemieden habe. Dann habe ich mich für meine Ernährung von Low Carb inspirieren lassen und habe vor 4 Jahren ohne Wissen meines Arztes mit den Tabletten aufgehört und bei der nächsten Routineuntersuchung waren meine Werte gleich gut wie mit den Tabletten. Und das ist heute noch so, dank dir jetzt auch trotz der vielen Kohlenhydrate. Und seit 25 Jahren nehme ich Blutdrucktabletten wegen meines hohen Blutdrucks und seit 23. November 2020 brauche ich auch keine Blutdrucktabletten mehr . Ich gehe natürlich auch seit 10 Jahren fast täglich 1 Stunde walken, aber ich schreibe das auch deinen Vorschlägen zu, 3x pro Tag warm zu essen, zu. Ich wohne seit 45 Jahren in Vorarlberg und du hast ja selbst erlebt, dass man hier sehr Brot lastig isst. Ich war auch ein Brottiger, aber jetzt vermisse ich es immer weniger. Ich freue mich schon jeden Morgen auf mein Porridge und ich bin sowieso eine leidenschaftliche Köchin und die Zeit dafür nehme ich mir einfach. Ich habe gesehen, dass es sich lohnt und ehrlich gesagt, ich bin es mir wert, das zu kochen und zu essen, was mir gut tut. Auch wenn ich vielleicht von manchen nicht verstanden und belächelt werde, das ziehe ich schon seit 10 Jahren durch, denn nur ich weiß, was mir gut tut. Apropos Zucker, als ich vor 10 Jahren durch meinen Diabetes beschlossen habe, auf Zucker zu verzichten und meine eigenen Mehlspeisen einfach ohne Zucker, bzw. nur mit einem Teelöffel Kokosblütenzucker zu backen, habe ich erst gemerkt, was Zucker für ein Energieräuber ist. Ich bin im Grunde genommen ein sehr optimistischer Mensch, war aber in dieser schweren Zeit schon fast verzweifelt, aber jetzt freut mich einfach alles doppelt und dreifach, DANKE!
Eine glückliche und euphorische Brigitta

Liebe Brigitta.

WOW, ich war jetzt sehr begeistert von deiner Rückmeldung. Was du schon alles geschafft hast, Respekt. Und den Mut, den du hast, dass du dich so zu den Themen rangewagt und es auch ohne Tabletten probiert hast.
Du kannst sehr stolz auf dich sein!
Die Ernährung ist wirklich ein sehr wichtiger Teil in unserem Leben und kann so Vielen in uns bewirken!
Ich finde es spitze, dass du es so toll gemeistert hast!

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude am Kochen und natürlich mit deiner Gesundheit!

Alles Gute,
Marina (Assistentin von Katharina)

Bild des Benutzers Marina S.

Ich wollte als Kind immer einen Bauernhof besitzen und mit Pferden arbeiten.
Wer weiß, was die Zukunft noch bereit hält?
Vielen Lieben Dank Frau Autorin! Blog schreiben kannst du aber auch sehr gut!
Ich wünsche dir alles gute und werde mir mal deine Bücher im Hardcover bestellen, da ich schon soviel in deinem Blog gelernt habe und ich mir dadurch selbst helfen konnte mag ich dir auch etwas für deine Arbeit die du dir machst zukommen lassen und zum Lesen hab ich dann auch was.
Ganz Liebe Grüße aus Bayern

Liebe Julia,
danke für deinen Kommentar und dein nettes Feedback!
Und behalte deinen Traum mit den Pferden im Auge, es ist nie zu spät. :)
Liebe Grüße,
Katharina

Bild des Benutzers Katharina

Hallo liebe Kaharina, ich habe die Süßkartoffelsuppe nachgekocht. Sie hat mir richtig gut geschmeckt und mich gut durchgewärmt. Eine Frage hätte ich da noch, weil ich etwas verunsichert bin: Im Netz hört man immer wieder davon, dass man sich Kohlehydratarm ernähren soll, weil zu viele Kohlehydrate Krankheiten wie Darmkrebs u.a. fördern würde. Jedoch stellte ich fest, dass die vorwiegend pflanzliche Ernährung mir gut tut, aber ja auch Kohlehydratreich ist. Was ist deine Meinung dazu? Liebe Grüße, Petra

Liebe Petra,
danke für deinen Kommentar, es freut mich, dass dir die Suppe geschmeckt hat!
Zu Kohlenhydraten findest du hier meinen Blog-Artikel: https://www.ernaehrungsberatung-wien.at/blog/schlechte-kohlenhydrate-gut...
Liebe Grüße,
Katharina

Bild des Benutzers Katharina

Liebe Katharina,
danke für das Rezept der Süßkartoffel-Karottensuppe. Sie schmeckt herrlich! Ich koche gerne und oft Gemüsesuppen, aber kam noch nie auf die Idee Süßkartoffel als Suppe zu machen. Danke für diese Inspiration! Gratulation zu deiner Autorentätigkeit! Ich hab das sehr charmant gefunden, dass du es in deinem Artikel immer wieder betonst. Wenn wir unsere Leistungen nicht selbst wertschätzen und den Erfolg verinnerlichen, können wir es auch von außen nicht gut annehmen. Danke, dass du all das mit uns teilst!
Liebe Grüße,
Jutta

Liebe Jutta,
danke für deinen Kommentar und dein liebes Feedback, das freut mich sehr zu lesen!
Liebe Grüße,
Katharina

Bild des Benutzers Katharina

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem neuen Buch Kollegin! :-)
Das Süppchen werde ich meinem Gastritis geschundenen Magen mal anbieten.

LG
Birgit

Liebe Birgit,
danke für deinen Kommentar und die guten Wünsche! Toll, wieviele Bücher du schon geschrieben hast, ich wünsche dir auch viel Erfolg damit.
Liebe Grüße,
Katharina

Bild des Benutzers Katharina

Seiten

Neuen Kommentar hinzufügen