Ausblick

Ich habe mit dieser Arbeit versucht, einen ersten Überblick über den Zugang der Traditionellen Chinesischen Medizin zu Neurodermitis zu geben. Hier bleiben natürlich eine Menge Fragen offen, wie zum Beispiel der spezielle Zugang zu Babys mit Neurodermitis, Fragen zum Stillen und Muttermilchersatz usw., was eine eigene Arbeit wert wäre. Auch beim Einsatz von passenden Pflegemitteln für die Haut von NeurodermitikerInnen ist der Weisheit letzter Schluss noch nicht gefunden. Zurzeit ist jeder gefordert, selbst mit den verschiedenen Mitteln zu experimentieren. Eine empirische Untersuchung dazu wäre sicherlich interessant.

Da Neurodermitis sehr wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird, weil ein Bewusstsein für die Zusammenhänge mit unserer Ernährung und unseren oft gesundheitsfeindlichen Lebensumständen in der Gesellschaft leider fehlt, sind alternative Behandlungsmethoden weiterhin gefragt. Jede/r Betroffene ist gefordert, einen Umgang mit dieser Krankheit zu finden und die für sie/ihn passende Methode aus dem Angebot herauszufiltern. Das erfordert viel Selbstmotivation, Recherche und Durchhaltevermögen.

Eine Ernährungsumstellung, wie ich sie in dieser Arbeit anrege, ist nicht einfach. Sie erfordert viel Disziplin, Geduld und Zeit, da es sich um eine Veränderung des gesamten Lebensstils handelt, die dauerhaft sein soll, was nicht von heute auf morgen geht. Doch je konsequenter man dieses Ziel verfolgt, umso eher stellen sich auch Erfolge ein und man wird für seine Disziplin belohnt. Dennoch muss man mindestens mit einigen Monaten rechnen, bis sich erste Ergebnisse zeigen.

Ein Vorteil besteht darin, dass man keine Medikamente kaufen und nehmen muss. Ernährung, die wir sowieso täglich zu uns nehmen müssen, ist die Medizin. Nebenbei verbessert sich nicht nur die Haut, sondern auch andere Alltagsbeschwerden wie Müdigkeit und Kopfweh verschwinden. Gleichzeitig wird durch die Übernahme der Verantwortung für seine eigene Heilung das Verhältnis zum Körper intensiver, man merkt wieder, was einem guttut und was nicht, und Selbstheilungskräfte werden aktiviert.

Aus meiner persönlichen Geschichte heraus kann ich voller Überzeugung sagen, dass Ernährung nach Traditioneller Chinesischer Medizin die Symptome der Neurodermitis verbessert – kontinuierlich und dauerhaft. Ich helfe gerne mit einer genau auf Sie zugeschnittenen Beratung!

Ich wünsche allen NeurodermitikerInnen viel Kraft und Durchhaltevermögen, damit sie ihren persönlichen Weg im Umgang mit dieser Krankheit finden und es schaffen, selbst Verantwortung für ihre Heilung zu übernehmen.

Kommentare

Guten Tag Katharina,
Interessante Infos. Wenn die Neurodermitis jeweils im Sommer weggeht wie bei mir. Sagt ihnen das was? Deutet dies auf eine konkrete Form oder eine der drei Phasen hin?

Lieber Robert,
danke für deinen Kommentar!
Ich kenne das von mir auch, dass die Haut im Sommer viel besser war. Ich führe das auf mehr Luft und Sonne an der Haut zurück, weniger trockene Heizungsluft. Den Phasen kann ich das nicht zuordnen.
Liebe Grüße,
Katharina

Ich habe erfahren, dass der UV-Anteil im Sonnenlicht entzündungshemmend wirkt. Das ist günstig für die Haut. Ich kenne das auch, im Sommer sind die Beschwerden deutlich weniger als im Winter. Aber bitte nicht den ganzen Winter auf der sonnenbank verbringen - es gibt jedoch Lichttherapien, die genau diesen Aspekt adressieren.

Katharina, vielen Dank für die Arbeit und die Hinweise.

Lieber Steffen,
danke für deinen Kommentar und den Tipp!
Ja, meine Haut war im Sommer auch immer besser. Es ist aber nicht bei jedem so, manchen tut die Sonne auch nicht so gut. Wie immer individuell verschieden!
Liebe Grüße,
Katharina

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