Ernährungsempfehlungen

[19] Aus dem bisher Gesagten geht hervor, dass eine Ernährung, die die Symptome der Neurodermitis lindern kann oder sogar die Ursachen beseitigen soll, vor allem die Mitte stützen muss, also die Milz bzw. das gesamte Verdauungssystem. Dies muss die Basis einer dauerhaften Ernährungsform darstellen. Daneben kann man noch auf einzelne Ungleichgewichte eingehen, wie Feuchtigkeit, Hitze und Blut- und Säftemangel.

Die zu vermeidenden Nahrungsmittel werden extra behandelt, da eine Beachtung dieser Regel für viele Fälle schon alleine zu einer bedeutenden Verbesserung der Haut führen kann. Es handelt sich eben genau um jene Stoffe, die viele NeurodermitikerInnen nicht verstoffwechseln können und die dadurch als Abfallprodukte den Körper belasten und letztendlich über die Haut herauskommen.

[19] Ich stütze mich in diesem Kapitel auf folgende Quellen: Skriptum Schlossberginstitut 2006, Engelhardt/Hempen 2006, Jacoby 2000, Diolosa (Kassette Nr. 10, Hautkrankheiten) und eigene Erfahrungen.

Kommentare

Liebe Katharina,
vielen Dank für deine tolle Homepage und deine Empfehlungen und Erfahrungen. Mein Sohn (3 Monate) scheint leider auch Neurodermitis zu haben. Glücklicherweise "noch" am Anfang. Da ich voll stille und ich dieser "Krankheit" so gut es geht jetzt schon entgegen treten will, würde ich gern wissen, ob für mich als stillende Mutter die gleichen Ernährungsempfehlungen gelten, wie für eine Person, die sich sozusagen selbst ernährt. Ich bin mir bewusst, dass es bei jedem Menschen individuelle Empfehlungen gibt. Aber um schon mal einen Anhaltspunkt zu haben, wäre das schon mal interessant. Oder was gibt es hier sonst noch für Möglichkeiten?
Vielen lieben Dank!

Liebe Sarina,
danke für deinen Kommentar und das nette Feedback!
Ja, ich würde an deiner Stelle versuchen, die ärgsten Auslöser auf jeden Fall auch selber wegzulassen, wie Zitrusfrüchte und scharfe Gewürze und Kuhmilch. Es gibt für die Wirkung zwar keine Beweise, aber die Erfahrung zeigt, dass es sehr wohl helfen kann.
Ansonsten würde ich immer versuchen, bei so kleinen Kindern alternativmedizinisch zu behandeln, da sie meistens gut auf Homöopathie und TCM-Kräuter etc. ansprechen, Und Cortison, Protopic und Elidel wirklich für den Notfall aufheben.
Viel Glück!
Katharina

Eine Frage:
Habe ein Insulinpflichtigen Patienten der trotz Diät nicht abnehmen kann. Es ha einen schlanken Habitus , ausser einen riesigen Ranzen ( kein Aussenfett-nur inneres Fett an den Därmen wahrscheinlich). Hätten Sie einen Vorschlag?
Lieben Gruss
Alina

Liebe Alina,
danke für Ihren Kommentar! Damit kenne ich mich leider nicht aus.
Liebe Grüße,
Katharina

Liebe Katharina,
meine Tochter (14Monate) hat Neurodermitis und verträgt das Milcheiweiß überhaupt nicht. Gib ihr ca 1Woche lang nur Reismilch(manchmal mit Wasser verdünnt) -sie bekommt ca 3volle Fläschchen davon (zum Schlafen,um Mitternacht und in der Früh).
Jetzt ist meine Frage ob dass wirklich ein guter Ersatz ist oder ich wechseln soll?? Hab nämlich gelesen das die Reismilch Arsenhältig ist und daher in Mengen nicht optimal ist?!
Hab mich schon fast totgelesen im Internet über pflanzliche Milchalternativen und irgendwie bin ich trotzdem nicht schlau geworden was am besten ist.
Danke für deine Rückmeldung.

Liebe Eva-Maria,
danke für deinen Kommentar!
Ich würde dir empfehlen, überhaupt vom Fläschchen wegzugehen. Sie braucht es nicht mehr. Und ich würde auch Pflanzenmilch nicht in großen Mengen geben, da sie ein industrielles Produkt ist (selbst gemacht ist natürlich immer besser), und auch wegen des Arsens, ja. Also wenn ihr weiter Fläschchen geben wollt, dann würde ich immer mehr mit Wasser verdünnen.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
Liebe Grüße,
Katharina

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