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5 häufige Missverständnisse über die TCM-Ernährung

Foto einer Frau, die sich die Haare weghält und verwirrt schaut (Fotolia), vor grünem Hintergrund

Vor 4 Jahren habe ich einen Artikel über die 6 größten Irrtümer über die 5-Elemente-Ernährung geschrieben - und was wirklich stimmt. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass es noch ein paar mehr Missverständnisse gibt, die einem das Leben mit der TCM-Ernährung schwer machen können!

Und damit es für dich leichter wird (ja, es darf leicht sein und Spaß machen, gesund zu essen!), möchte ich diese 5 häufigen Missverständnisse hier aufklären.

1. Rohkost ist verboten.

Das ist wohl das hartnäckigste Missverständnis, auf das ich bei meinen LeserInnen und TeilnehmerInnen der Onlinekurse stoße! 

Deshalb möchte ich es hier nochmal eindeutig festhalten: Du darfst ruhig rohes Obst und Gemüse essen, wenn du dich nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin ernährst. 

Nur sollte der Anteil weniger hoch sein als es üblicherweise bei uns im Westen für eine gesunde Ernährung empfohlen wird.

Hautprobleme? 20 Nahrungsmittel, die gegen Bluthitze helfen

Hautprobleme? Foto von Füßen und einer Hand mit weicher Haut (Fotolia)

Ob entzündete Pickel bei der Akne, Ekzeme bei Neurodermitis oder auch Furunkel und Rosazea: Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist immer eine Bluthitze beteiligt.

Die Ursache dafür ist häufig eine Leber-Hitze und/oder eine Herz-Hitze. Diese zwei Organe (richtiger: „Funktionskreise“, da sie nicht mit den Organen im westlichen Sinn bedeutungsgleich sind) haben einen engen Zusammenhang mit unserem Blut:

Die Leber speichert das Blut.

Das Herz regiert das Blut.

Beide Organe sind sehr „yangig“, neigen also zur Entwicklung von Hitze. Diese Hitze kann sich dann aufs Blut übertragen, sie ist dann sozusagen noch eine Schicht tiefer und dementsprechend schwieriger auszuleiten.

Intermittierendes Fasten aus Sicht der TCM. Meine Gedanken dazu.

Uhr mit frischen Lebensmitteln statt der Zahlen (Fotolia)

Immer wieder werde ich gefragt, was die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zum Thema "Intermittierendes Fasten" sagt. Gut oder schlecht?

Heute versuche ich diese Frage zu beantworten. Wobei die TCM zu diesem Thema natürlich gar nichts sagt, da es in den alten Quellen logischerweise noch nicht vorkommt. Also ziehe ich meine eigenen Schlüsse basierend auf der TCM dazu, im Bewusstsein, dass ich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit bin.

Zuerst einmal zur Definition aus Wikipedia:

"Intermittierendes Fasten oder Intervallfasten ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird."

In Tierversuchen wurde festgestellt, dass diese Art des Fastens eine positive Wirkung auf die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Ja, das klingt doch gut! Wobei auch Wikipedia schreibt, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht so einfach auf den Menschen übertragen werden können. Die Auswirkungen auf den Menschen sind noch nicht ausreichend erforscht.

Die bekanntesten Varianten davon sind:

Zahnfleischbluten - 3 Ursachen nach TCM und Ernährungstipps

Foto eines Mädchens, das in einen Apfel beißt (Fotolia)

Wie geht es deinen Zähnen und deinem Zahnfleisch?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehören die Zähne zu den Nieren, das heißt, gute Zähne zeigen eine gute Nieren-Energie. 

Wenn du deine Zähne stärken willst, kannst du also versuchen, mehr Nahrungsmittel zu essen, die deine Nieren stärken (32 Nahrungsmittel für deine Nieren). Dabei geht es um die Zahnsubstanz.

Das Zahnfleisch hingegen ist eng mit unserem Magen verbunden und zeigt uns, wie es diesem geht. Warum? Weil der Magen-Meridian durch das Zahnfleisch läuft. Das bedeutet, dass etwa eine Hitze, die im Magen entsteht, direkt zum Zahnfleisch aufsteigen kann und dort z.B. für Entzündungen sorgt.

Bevor ich näher auf die 3 möglichen Ursachen und die entsprechenden Ernährungstipps eingehe, möchte ich darauf hinweisen. dass ein Zahnarztbesuch bei allen Zahnproblemen natürlich empfehlenswert ist.

Der salzige Geschmack und seine Wirkungen in der TCM

Misosuppe mit Karotten, Tofu, Kohlsprossen, Kresse (Foto privat)
Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem eBook "TCM Praxis. Einfache Anwendungen in der Ernährung".
 
Hast du schon einmal nach einer Salamipizza oder einer Packung Chips einen furchtbaren Durst bekommen? 
Das liegt daran, dass zu viel Salz den Körper austrocknet. Dann will man entweder einen halben Liter Wasser trinken oder bekommt Lust auf etwas Süßes (weil süß befeuchtet). Das ist übrigens auch der Grund, warum in den Bars so großzügig salzige Knabbereien gereicht werden, so trinken die Leute mehr (und Alkohol wirkt speziell befeuchtend).

Fällt es dir schwer, dich zu ändern? 4 Tipps, wie es leichter wird

Life is good - im blauen Himmel in die Wolken geschrieben (Fotolia)
Weißt du, was mich wirklich ärgert? 
Oder mich ungeduldig werden lässt oder auch traurig - je nach meiner aktuellen Stimmung?
 
Wenn mir Menschen erzählen, dass sie sich leider nicht ändern können.
Dass sie sich mit ihrer unbefriedigenden Beziehung, den belastenden Arbeitsbedingungen oder ihrer angeschlagenen Gesundheit einfach abfinden müssten.
 
"Das ist bei mir eben so. Ich kann das nicht ändern."
 
Aahh, das löst so einiges in mir aus, wenn ich das höre!
 
Besonders weh tut mir auch, dass ich früher selber zu diesen Menschen gehörte.

Video: Die 5 Emotionen nach TCM und wie sie deine Gesundheit beeinflussen

Screenshot vom Video mit Katharina zu den 5 Emotionen

Wie beeinflussen die Gefühle den Fluss des Qi und unsere Gesundheit?

Die alten Chinesen wussten schon vor über 4000 Jahren, dass Gefühle uns krank machen können. Allerdings nur dann, wenn sie sehr heftig oder langandauernd sind, also keine Sorge, du darfst dich ruhig zwischendurch ärgern oder traurig sein, das ist menschlich und ganz normal!

Hier ist die Zuordnung der 5 Emotionen zu den Organen, die ich im Video der Reihe nach erläutere:

  • Leber - Zorn, Wut, Ärger
  • Herz - Freude, Euphorie, Begierde
  • Milz - Denken, Grübeln, Sorgen machen
  • Lunge - Traurigkeit, Trauer, Melancholie
  • Niere - Angst, Schock

Viel Freude mit dem Video!

Von Schnellsprechern und Schweigsamen - was dein Herz mit deiner Sprechweise zu tun hat

Eine gelbe Sprechblase, die von einer Hand gehalten wird, vor rotem Hintergrund. (Fotolia)
Als ich vor 13 Jahren meine Schwiegermutter kennen gelernt habe, hatten wir gewisse Verständigungsprobleme. Das lag einerseits an ihrem Vorarlberger Dialekt (Bregenzer Wald!), andererseits an meiner Gewohnheit, sehr schnell zu sprechen.
Inzwischen ist es besser. Ich spreche langsamer und außerdem habe ich Bregenzer Wälderisch gelernt. :)
 
Nach der TCM öffnet sich das Herz in die Zunge.
Die Art, wie wir sprechen - ob langsam oder schnell, ob viel oder wenig - verrät einiges über den energetischen Zustand unseres Herzen.

Gastartikel: Rheuma und die TCM-Ernährung, von Stephanie Schattauer

Stephanie Schauttauer (Foto, privat)

Ich freue mich über diesen Gastartikel meiner TCM-Kollegin Stephanie Schattauer, die berichtet, wie ihr die TCM-Ernährung bei Rheuma geholfen hat. 

Dachtest du auch immer, dass Rheuma eine „Altemenschenkrankheit“ ist?

Ich wusste nichts über diese Krankheit und bin deswegen fast aus allen Wolken gefallen, als ich mit 22 Jahren die Diagnose „Weichteilrheuma“ bekam.

Es begann mit starker Müdigkeit und über die Wochen kamen Gelenksschmerzen am ganzen Körper dazu. Erst dachte ich, dass das normal sei nach 5 Monaten täglichem Sport als Snowboardlehrerin. Doch als schlussendlich noch starke Ödeme und eine Gewichtszunahme von 15 Kilo dazukamen, wusste ich, dass etwas nicht stimmt.

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