Wärmende Speisen für den Winter

SuppeIm Winter, wenn es draußen ungemütlich kalt wird, ist die richtige Zeit, um sich mit wärmenden Gewürzen herzhafte und wohltuende Eintöpfe und Suppen zuzubereiten. 

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Rindsgulasch - natürlich nur mit Fleisch bester (Bio-)Qualität zubereitet? Rindfleisch hat eine wärmende Energie und gibt dem Körper viel Qi - also Kraft, um z.B. Krankheiten abzuwehren. Gekocht als Gulasch ist es leicht verdaulich und der Körper kann die Nährstoffe gut aufnehmen. Zum Kochen ein bisschen frischen Ingwer verwenden, ein Lorbeerblatt, Kümmel, Majoran und Pfeffer (aus der Mühle) dazugeben.

Als Beilage passt gut ein Hokaidokürbis im Ofen zubereitet - durch Backen im Ofen werden alle Lebensmittel wärmer in ihrer Wirkung, weshalb eine solche Zubereitung vor allem in der kalten Jahreszeit zu empfehlen ist. Hokaidokürbis ist übrigens der einzige Kürbis, den man nicht schälen muss! Einfach waschen, klein schneiden, Kerne entfernen und auf dem Backblech mit etwas Olivenöl und Kräutern nach Geschmack (z.B. Kräuter der Provence), Salz und Pfeffer backen, bis die Stücke weich sind - das dauert ca. eine halbe Stunde, je nach Größe der Stücke. Gut sind auch ein paar Kartoffelstücke dazwischen oder Birnenstücke.

Eine für Körper und Seele wärmende Nachspeise: Bratapfel! Einen Apfel oben aushöhlen, eine Mischung aus Nüssen, Honig oder Marmelade oder Nussmus, Trockenfrüchen nach Geschmack, gewürzt mit Kardamom oder Zimt, hineinfüllen und 20 bis 30 Minuten im Rohr backen.

Im Winter sind auch Kraftsuppen sehr zu empfehlen: Suppen aus Fleisch und/oder Gemüse, die mindestens zwei Stunden kochen, gewürzt mit Liebstöckel und anderen Kräutern nach Geschmack. Durch die lange Kochzeit nimmt die Suppe die Essenzen der verwendeten Zutaten auf und wird wärmender und kräftigender. Die Zutaten werden danach entfernt, da durch das lange Kochen keine Nährstoffe mehr darin sind. Wenn man Gemüse drin haben will, kann man die letzte Viertelstunde etwas mitkochen, dann hat man sowohl die Essenzen der langgekochten Suppe als auch die Nährstoffe des frischen Gemüses.

Mehr Rezepte nach TCM finden Sie in meinem Blog, es kommen regelmäßig neue dazu!

Kommentare

Ich meine, dass Ingwer zu viel eingesetzt wird.
Ich versuche wieder auf einheimische Nahrungsmittel zurück zu greifen. Jahrhunderte kennt unser Körper Hiesiges. Ich meine, wir überfordern ihn auch einfach mal mit der Vielfalt der Nahrung.
Zubereitung von Kraftsuppen - soweit ich weiß, kommt die Energie in den Suppen durchs lange Kochen.
Südländisches Obst halte ich um diese Jahreszeit für grundsätzlich verkehrt. Abkühlende Wirkung zu stark.

Dankeschön für die vielen Beiträge!

Liebe Iris,
danke für deinen Kommentar!
Ja, ich denke auch, dass bei Ingwer oft zu viel konsumiert wird, vor allem als Tee, der speziell erhitzend wirkt.
Liebe Grüße,
Katharina

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