Nahrungsmittelporträts

Kürbis für leckere Herbstgerichte

Hokkaidokürbis aus dem Backofen mit Kartoffeln

Der Herbst ist da und das bedeutet Kürbiszeit! Die verschiedensten Sorten sind jetzt wieder frisch erhältlich, am besten am Markt.

Wirkungen nach TCM:

thermische Wirkung: leicht kühlend bis wärmend (je nach Farbe; je dünkler, desto wärmender)

Sushi - wie empfehlenswert ist es?

Sushi - Ausschnitt aus Artikel der "Zeit" über Sushi als Fertigprodukt

Sushi (und Maki) klingt ja ganz gesund - Fisch und Reis in Algen gewickelt und etwas Gemüse drin, Ingwer dazu und Wasabi für die Schärfe.

Das wären alles Nahrungsmittel, die die TCM auch empfehlen würde.

Daher habe ich bis jetzt auch keine Bedenken gehabt, Sushi als gesundes Essen zwischendurch zu empfehlen.

Leider muss ich das jetzt widerrufen. Handelsübliches Sushi ist kein gesundes Nahrungsmittel!

Schwarzer Sesam für Nieren, Leber und Jing

Schwarzer Sesam stärkt Nieren und Leber

Schwarzer Sesam gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin als sehr wertvoll.

Der Geschmack ist mild und passt zu Süßspeisen genauso wie zu pikanten Gerichten. Schwarzen Sesam bekommt man in Reformhäusern oder Biosupermärkten.

Er ist nicht billig, aber mit einer Packung kommt man lange aus. Bewahre ihn im Kühlschrank auf.

Unser täglich Brot... - Stellenwert in der TCM-Ernährung

Brot (Foto)

Brot gehört in unseren Breiten zur täglichen Ernährung, so wie der Blitz zum Donner gehört und das Bier zum Fußball.

Da Brot im Alltag der Chinesen eine weit geringere Rolle spielt, fehlen Angaben zu seinen thermischen und sonstigen Eigenschaften in den traditionellen Quellen. Es ist das Verdienst von Barbara Temelie (zum Beispiel in ihrem empfehlenswerten Buch "Ernährung nach den Fünf Elementen") und anderen westlichen AutorInnen, sich dieser Lücke angenommen zu haben.

Für wen ist Brot besonders ungünstig?

Grüner Tee - wirklich so gesund?

Grüner Tee - wie gesund ist er wirklich?

Grüner Tee ist wohl das bekannteste Getränk aus dem asiatischen Raum und gilt bei uns als sehr gesund. Er soll gegen Krebs vorbeugen, das Altern verzögern und schlank machen. Es gibt schon verschiedene Sorten davon und viele Leute trinken große Mengen davon. Was steckt aus Sicht der TCM hinter diesem Getränk?

Salat im Winter

Grüner Salat ist nichts für den Winter.

 

Grüner Salat

ist nach der Traditionellen Chinesischen Medizin bitter und abkühlend. Daher ist er vor allem im Sommmer empfehlenswert, wenn es draußen heiß ist. Salat eignet sich vor allem für Hitzetypen sowie Übergewicht mit Hitze (das Syndrom "Feuchte Hitze"), das heißt für Menschen, die viel schwitzen, ein rotes Gesicht haben, vielleicht rote Augen und eher dick sind.

Hülsenfrüchte

Linsen-Aufstrich - stärkt die Nieren und die Milz

Sie essen gerne Linsen und Bohnen, vertragen sie aber nicht so gut? Vielleicht wissen Sie auch nicht, wie Sie sie kochen sollen? Hier finden Sie Tipps dazu:

Am schnellsten und einfachsten zuzubereiten sind rote oder gelbe Linsen (erhältlich zum Beispiel beim DM). Sie werden mit kaltem Wasser gewaschen, bis das Wasser nicht mehr trüb ist. Dann kocht man sie mit der doppelten Menge Wasser ca. 15 Minuten, bis sie weich sind. Man kann sie auch vorher eine Stunde einweichen, dann geht es noch schneller, oder sie im Druckkochtopf kochen (ca. 10 Minuten oder weniger).

Zitrusfrüchte im Winter?

Orangen befeuchten

Im Winter wird empfohlen, mehr Vitamin C zu sich zu nehmen, um gegen Erkältungen gewappnet zu sein - am besten in Form von Orangen und Mandarinen. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das vollkommen verkehrt. Der Grund liegt in der energetischen Wirkung solcher Früchte:

Sie sind stark kühlend, befeuchtend und sauer. Das wird nachvollziehbar, wenn man sich überlegt, woher die Orange und ihre Freunde ursprünglich kommen:

Reis

Reis - gut für Qi und Verdauung

Reis wird dem Element Erde zugeordnet. Sein Geschmack ist süß. Die thermische Wirkung ist neutral.

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