Maryanas Weg zur TCM-Ernährung: "Ich habe gegessen, um meine Gefühle zu dämpfen"

Foto von zwei Händen, die sich halten

Maryana hat vor wenigen Monaten die VIP-Ernährungsberatung bei mir gemacht und möchte hier ihre Geschichte mit dir teilen. Sie hat mich in der Beratung sehr beeindruckt, da sie so entschlossen war, alles zu tun, was notwendig ist, damit es ihr besser geht. Ich habe bemerkt, dass sie schon einen langen Weg zurückgelegt hat, um sich selber besser kennen zu lernen und achtsam zu leben. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie hier davon erzählt!

Dank Katharinas VIP-Ernährungsberatung im Mai lernte ich mich und meinen Körper besser zu verstehen. Ich habe nun endlich verstanden, wie wichtig es ist, mich regelmäßig warm zu ernähren. Katharinas Tipps haben meiner Verdauung sehr geholfen und die Blähungen sind fast weg. Reis, Möhren und warmes Wasser gehören jetzt bei mir zu meiner täglichen Ernährung.

Ich erzähle dir hier meine Geschichte.

Mein ganzes Leben lang drehte sich alles um das Essen. Als Kind bei meinen Großeltern in dem ukrainischen Dorf habe ich oft unkontrolliert viel Weizen, Zucker und Milchprodukte gegessen. Alles duftete und schmeckte extrem lecker. Später, als ich 13 Jahre alt wurde, fand ich mich hübsch und wollte unbedingt ein Model werden. In meiner Model-Schule wollte ich groß und extrem schlank sein. Auf einmal wollte ich nicht mehr so viel essen. Ich wollte keinen Zucker, Brot und keine Milchprodukte. Ich wuchs in der Großstadt Lemberg auf. Mit der Zeit fand ich es großartig bei den Großeltern im Dorf nicht mehr so viel essen zu müssen. Ich war kaum da.

Eines Tages wusste ich nicht mehr, was Essen ist. Tagelang habe ich nichts mehr gegessen. Nur einen Apfel am Tag, wenn überhaupt. Viel Wasser getrunken und mich immer mit dem Sport und viel unterwegs sein abgelenkt. Irgendwann hatte ich keine Menstruation mehr. Ich wurde immer schlapper und unzufriedener. Alles drehte sich im Kreis. Wenn ich was aß, musste wieder alles raus. Ich hatte Schuldgefühle. Im Spiegel sah ich mich fett, und zu weiblich. Dieser Zustand “nichts, mal was essen und wieder auskotzen” begleitete mich jahrelang.

Als ich mit 17 nach Deutschland kam, war es nicht einfach. Alles schmeckte und duftete ANDERS. Ich begann wieder zu essen. Wegen der Lebensumstellung und der Integration in einem neuen Land habe ich oft zu viel und falsche Sachen gegessen. Wahrscheinlich um meine Sehnsüchte, Ängste und Trauer zu dämpfen und vieles nicht zu sehen. Ich wurde immer dicker, hatte schlechte Haut. Die Haut war stark unrein und ich hatte Dauerpickel. Aus der hübschen schlanken Maryana ist ein dickes Maryanchen geworden.

Ich habe viele Jahre versucht meine Ernährung umzustellen und verschiedene Diäten ausprobiert. Ich habe nie so richtig Fleisch gegessen, aber viel zu viel Brot und Milchprodukte. Als ich irgendwann wieder normal essen konnte, habe ich die Süßigkeiten und säurebildende Lebensmittel reduziert. Ich sah langsam ein kleines helles Licht im weiten Tunnel und so begann ich mich richtig für die gesunde Ernährung zu interessieren.

Durch die jahrelange kalte, unregelmäßige und „raw vegan” - Ernährung habe ich mich und meine Milz geschwächt. Ich habe es von meinen Eltern nicht anders gelernt, und ich dachte ein frisches rohes Essen sei gesund. Ich wunderte mich jedes Mal, warum ich so erschöpft und müde war. Ich fragte mich die ganze Zeit: Was ist mit dir los, was brauchst du?

Ich nahm als Veganerin alle notwendigen Vitamine, Nährstoffe zu mir - alles vergeblich. Irgendwann habe ich für mich die TCM-Ernährung, Akupunktur und Tuina-Massage entdeckt. Laut der TCM-Diagnose habe ich erfahren, dass meine Milz geschwächt war/ist und ich ein Kälte-Typ bin. Seitdem ich das weiß, ist mir klar und bewusst geworden, was ich brauche und warum ich die ganzen Jahre so schlapp, kaputt und müde war. Ich esse seit ungefähr 1,5 Jahren regelmäßig zwei bis dreimal am Tag bewusst warm: Hafer, Hirse, Quinoa, Honig, Hülsenfrüchte, Reis, Buchweizen, Gemüse, Suppen. Kräutertee und Grüne Tees trinke ich etwas weniger, dafür mehr warmes Wasser. Jetzt weiß ich, dass der Grüne Tee nur in kleinen Mengen für mich als Kälte-Typ gut ist.

Ich esse kein Brot, keine Süßigkeiten, nichts Industrielles. Die Spuren von meiner alten Lebensweise sind noch da. Manchmal habe ich Wasseransammlungen, Blähungen, Kopfschmerzen und breiigen Stuhlgang. Wenn ich das mit den früheren Zeiten vergleiche, geht es mir und meiner Verdauung deutlich besser. Ich brauche etwas Geduld und weiß, dass das mit dem Yang-Aufbau etwas dauert. Auch meine Milz braucht Zeit. Ich bin dem Universum, mir selbst und vielen lieben Menschen auf meinem Weg sehr dankbar. Ich bin dankbar, dass ich zu mir und meiner Gesundheit gefunden habe. Ich wünsche dir das Gleiche.

Finde dich und liebe dich selbst.

Herzliche Grüße, Maryana

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