Cremiger Buchweizen-Cashew-Porridge

Buchweizen-Cashew-Porridge mit Feigen und Mandelsplittern

Dieses einfache, aber sehr gute Rezept habe ich bei Green Kitchen Stories gefunden, ein englischsprachiger Blog mit vegetarischen Rezepten. Das Interessante: dieser Brei ist roh! Einige Zutaten vom Originalrezept habe ich abgewandelt (z.B. Cashews statt Walnüssen).

Zubereitung des Buchweizen-Cashew-Porridge

Jeweils diie gleiche Menge Buchweizen (vorher in heißem Wasser waschen) und Cashewkerne nehmen und getrennt in Wasser für mind. 1 Stunde einweichen.

Danach mit einem Esslöffel Mandelmus und einer süßen Birne (in Stücke geschnitten) pürieren, mit Kardamom würzen, etwas Reismilch dazugeben, damit die Konsistenz schön cremig ist. (Statt der Reismilch können Sie auch Fruchtsaft nehmen, dann wird der Brei süßer!)

Mit der Feige und den Mandelsplittern anrichten - fertig!

Wirkung nach TCM

Buchweizen ist thermisch neutral (weder wärmend noch kühlend), tonisiert das Milz-Qi (Verdauung) und reguliert allgemein das Qi (z.b. bei Durchblutungsstörungen).

Cashews sind ebenfalls thermisch neutral. Sie tonisieren das Yin der Lunge (gut bei trockenem Husten), können inneren Wind unterdrücken (z.B. bei Muskelkrämpfen und Migräne) und beruhigen außerdem den Geist (Shen). 

Die thermisch neutralen Mandeln stützen ebenfalls das Yin der Lunge und werden auch bei Asthma empfohlen. Außerdem helfen sie bei trockener Verstopfung.

Birne ist kühlend und wirkt ebenfalls positiv auf das Lungen-Yin. Sie hilft auch bei Nervosität und Schlaflosigkeit. Kardamom wirkt wärmend und verdauungsfördernd.

Feigen sind thermisch neutral und helfen dem Darm (v.a. bei Darmträgheit und trockenem Stuhl). Außerdem tonisieren sie Milz-Qi und Lungen-Yin.

Insgesamt stärkt dieses Gericht also unsere Lunge! Da das Immunsystem in der TCM in der Lunge beheimatet ist (Wei-Qi = Abwehr-Qi), ist dieser Porridge eine gute Vorbereitung auf den Herbst - er stärkt unsere Abwehrkraft. 

Aber das ist doch gar nicht gekocht - entspricht das überhaupt den TCM-Prinzipien?

Das ist eine Frage, die ich mir auch selber gestellt habe, da ich normalerweise keine rein rohen Mahlzeiten esse. Diese wirken nach TCM stark abkühlend und sind somit schwer verdaubar, belasten uns also. 

Durch den Prozess des Einweichens allerdings werden der rohe Buchweizen und die Cashews leichter verdaubar - wenn auch lange nicht so leicht verdaubar wie die gekochte Variante!

Daher würde ich dieses Gericht nicht für eine schwache Verdauung empfehlen. Sie können den Buchweizen allerdings kochen und dann pürieren! (Oder Sie probieren mein süßes Polenta-Frühstück - das ist leicht verdaulich!)

In der kalten Jahreszeit würde ich auch keinen rohen Brei essen, da mein Bauch dann etwas Gekochtes und Wärmendes braucht. Also ist dieser leckere Porridge ein eindeutiges Sommergericht

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Kommentare

Liebe Katharina,

Ich esse aucxh ab und an Buchweizen. Nur mische ich ihn nicht mit Obst. Dies kann zu Gärungen führen:(

Ich röste ihn ohne Fett an , überbrühe ihn mit heißem Wasser und setze ihn mit der doppelten Menge Wasser auf. Man kann ihn auch 2x kochen un d mit wenigen Haferflocken, gutem Salz und Kokosfett servieren..

Ich würde Butter, Zimt u. Vollrohrzucker nehmen da es geil schmeckt^^

Ich nehme auch Kurkuma ein! zuviel zu den Wundermitteln. Einfach weil ich nicht gesund genug lebe. Ich esse Marktgemüse, koche zu Hause mit nativem Kokosfett, sttreiche Biosauerrahmbutter aufs Brot, esse alte Apfelsorten, kaue Petersilie, esse viele Freilandeier, ab und an Fisch und Weidefleisch. Auch gibt es gelegentlich Misosuppe und fermentierte Hirse u Reis. Bin ein wenig von Stevan Acuff, andererseits von Ottfried Weise und Dr. Bass geprägt:) aber ich liebe Party, guten Wein, Schokolade. Als ausgleich gibt es bei mir Kurkuma mit etwas schwarzem Pfeffer und Fett. Es vernichtet Viren und Bakterien, wirkt antibakteriell und reduziert Entzündungen. Dazu Petersilie, wenig Knoblauch der frisch geschnitten werden sollte, ab u an Ingwer und koreanischen Ginsengextrakt einer bestimmten Firma. Von Macca und Accai halte ich nicht soviel. Denke es ist eher Modesache der Veganer. Vegan ist eh nicht sogut:) Zuviele Kohlenhydrate, zuviel "Gras" zuwenig gutes Fett, zuwenig richtiges Protein, genervter Blutzuckerspiegel

Liebe Grüße
Andy

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