4 typische Anfängerfehler in der TCM-Ernährung (Video)

Video zum Thema 4 Anfängerfehler

Als ich vor rund 12 Jahren meine Ernährung umgestellt habe, wollte ich alles möglichst richtig machen. Genau dieser Wunsch hat zu einigen typischen Fehlern geführt, die ich dir im Video erzähle!

Nach jedem Fehler bekommst du einen konkreten Tipp, was du stattdessen tun kannst, damit deine Ernährungsumstellung von Erfolg gekrönt ist.

Das Ziel des Videos ist es, dir deinen Weg einfacher zu machen und einige Umwege zu ersparen. Ich hoffe, du findest die Tipps hilfreich!

TIPP: Ich habe Untertitel hinzugefügt, damit du das Video auch ohne Ton ansehen kannst. Du kannst sie aktivieren, indem du auf eines der beiden Symbole unten klickst (in der rechten Ecke, die ersten beiden).

 

 

Hier kommst du zum Blick ins Buch "30 einfache TCM-Frühstücksrezepte für jeden Tag", das ich im Video empfehle.

Auf meinem Youtube-Kanal findest du über 30 Videos zu verschiedenen Themen, ich freue mich, wenn du vorbeischaust!

Was waren deine größten Herausforderungen, als du deine Ernährung auf TCM umgestellt hast? Hast du dich in einigen der Fehler wiedererkannt?

Bitte schreibe in den Kommentaren über deine Erfahrungen, ich freue mich darüber.

Kommentare

Vielen Dank für dieses tolle Video. Ich würde sagen: zu 100% ins Schwarze getroffen. Auch ich habe bereits jeden der genannten Fehler gemacht und irgendwann frustriert aufgegeben ...Deine Website, die Rezepte, die Beiträge machen echt Mut und nehmen das Gefühl der Überforderung, was sich bei mir (und vielen anderen, die ich kenne) ganz schnell einstellt, wenn man die vielen, vielen To-Do'shört und so wie ich, bisher eh noch keine ausgeprägte Kochpraxis hat.
Sehr hilfreich ist für mich auch der Hinweis zum 'Satt-werden'. Ich habe bei süßem Frühstück ganz schnell Hunger und ich mag es auch morgens lieber deftig. Schön, dass das okay ist :))....Also: Danke!

Liebe Kirstin,
vielen Dank für deinen netten Kommentar!
Ich freue mich sehr, dass du meinen Blog als hilfreich empfindest.
Liebe Grüße,
Katharina

Hallo

Nur durch Zufall bin ich auf das Thema TCM aufmerksam geworden.
In 2015/16 musste ich drei mal operiert werden wegen Hernien (die 1. OP wurde verpfuscht, die zweite war eine Not-OP wegen eingeklemmten Magen, die dritte dann zur Korrektur). Seit dieser Zeit, also von Beginn an (feb. 2015) litt ich unter starken Verdauungsproblemen (Blähungen, Krämpfe, wasserdünner, blitzartiger Durchfall, Gastritis, Schmerzen, Übelkeit) und zunehmend immer öfter auftretenden Beschwerden im Bereich der Leber. Da ich ohnehin schon starkes Übergewicht habe, hat sich meine bis dahin gesunde Leber entschieden, zur Fettleber zu werden, vermutlich weil ich sehr viele Schmerzmittel nehmen musste über den ganzen Zeitraum, und dann Zeug für den Magen, und noch mehr gegen die Schmerzen und so weiter.
Um krampfhaft endlich abzunehmen, hatte ich dann gegen innere Widerstände meine Ernährung umgestellt auf LowCarb und nach und nach auch halb Gefallen dran gefunden, zumindest an dem einen oder anderen (ich liebe Käse). Aber seit der letzten OP im Nov. 2016 hatte ich dann einen nicht behandelbaren, stark verschleimten Husten, der nun inzwischen chronisch geworden ist und sich wirklich allen Versuchen ihn zu behandeln und mein Immunsystem zu stärken widersetzt.
Und dann bin ich über die Theorie gestolpert, das die Ernährung Schuld sein könnte an der starken Verschleimung. Das hat mich dann letztlich auf diese Seiten hier geführt, nachdem ich schon unzählige andere gelesen hatte, und zugegebenermaßen so frustiert und überfordert war, das ich heulend im Supermarkt stand, weil ich nicht mehr wusste, was ich noch essen darf. Andere HPs stellen ja lange Verbotslisten auf, und dieser harte Umschwung von LowCarb mit viel Fleisch, Gemüse, Rohkost, Milchprodukten usw hin zu: Darfst du alles nicht!!! ... ich war fix und fertig und habe eine Woche lang fast garnichts mehr gegessen. Bis ich dann zum glück Ihre HP hier gefunden habe und die vielen, vielen wertvollen Tipps.

DANKE dafür. Dank Ihrer Informationen hier kann ich die Umstellung jetzt wieder entspannter angehen und habe einiges auch schon umgesetzt und fühle mich deutlich wohler, was das Problem müde und schlapp sein angeht. Der Husten ist natürlich noch nicht weg, aber ich mache das ganze jetzt erst in der vierten Woche, da brauch ich also noch Geduld.
Einiges fällt mir nach wie vor schwer, zumal ich ja auch auf Gluten verzichten soll, und dann Varianten mit Couscous, Haferflocken und so weiter wegfallen, und ich derzeit auf Reis und Hirse sitze, und ab und an mal glutenfreie Nudeln. Und ganz ehrlich, Milchprodukte und vor allem Käse fehlen mir schon sehr, aber den Husten los zu werden ist mir wichtiger. Aber auch da hab ich mich entspannt nach den Infos hier und erlaube mir hin und wieder mal eine Minimenge Käse im warmen essen.

Aber eine Frage bleibt mir doch, die drängt mich jeden Tag aufs neue. Es geht um Gemüse, also das man es lieber als warmes, gekochtes Gericht essen soll, denn als Rohkost. Was genau ist denn 'gekocht'?
Also, muss ich das Gemüse tot kochen, bis es matschig weich ist und eh keine Inhaltsstoffe mehr hat? Oder genügt es auch, wenn es nur mal kurz erwärmt wird? Ich liebe es zum Beispiel mein Gemüse (z.b. Paprika, Pilze, Zuckerschoten, Staudensellerie, Zucchini usw) einfach nur wenige Minuten ohne Fett in der heißen Pfanne zu erwärmen, so das es noch schön knackig bleibt. Aber ist das genug? Oder ist das für die Verdauung immer noch zu wenig 'gekocht'?
Bei dem Thema bin ich echt unsicher...

Viele Grüße
GiaSara

Liebe GiaSara,
danke für deinen Kommentar und das Teilen deiner Geschichte! Ich kann mir vorstellen, dass das alles ganz schön anstrengend und belastend war. Ich freue mich sehr, dass durch das Lesen meines Blogs etwas mehr Entspannung in deiner Ernährung eingesetzt hat.
Du hast Recht - Miniportionen Käse werden dir nicht schaden. Polenta und Quinoa sind weitere glutenfreie Getreide, die du essen könntest.
Zu deiner Gemüsefrage: Als gekochtes Gemüse gilt auch eines, das nur kurz gekocht oder angebraten wird, es sollte halt nicht mehr roh sein. Die Frage ist dann nur, wie du das kurz erwärmte Gemüse verträgst - oft ist länger gekochtes auch besser bekömmlich. Achte dabei auf deine Verdauung (ob du z.B. Blähungen nach dem Essen bekommst).
Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter, und wünsche dir noch viel Freude mit der TCM-Ernährung!
Liebe Grüße,
Katharina

Liebe Katharina!
Ich bin zufällig auf Deine Seite gestoßen weil ich gerade eine TCM Ernährungsberatung hatte und dazu auch im Internet nach Tips gesucht habe.
Mit Deinen tollen, und für Anfänger sehr verständlichen Erklärungen hast du mir schon etwas die Angst vor der Umstellung genommen.
Ich habe Colitis Ulcerosa und möchte nun versuchen das mit TCM zu bessern.
Bei deinem Video zu den typischen Anfängerfehlern musste ich wirklich lachen weil ich mich das zu 100% selbst beschreibt.
Ich freue mich auf viele weitere hilfreiche Beiträge von Dir!
Finde es ganz toll wie Du das machst!
Liebe Grüße,
Nicole

Hallo liebe Katharina,
da ich meist aufgedunsen bin, mich gestaut fühle und ein Kältetyp bin, gerne friere, mich innerlich kühl fühle, möchte ich meine Ernährung umstellen. Habe den Test gemacht und festgestellt, dass es mir an Nieren Yang mangelt. Habe mir nun dein Frühstücksbuch bestellt. Danke für die guten Tipps (Anfängerfehler) die ich gerne beherzigen möchte.
Es macht Freude dir zuzuhören!
Viel Erfolg weiterhin und lieben Dank!!

Liebe Grüße

Sonja

Liebe Sonja,
danke für deinen Kommentar und das liebe Feedback, das freut mich!
Liebe Grüße und viel Freude mit der TCM,
Katharina

Liebe Nicole,
danke für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr über dein tolles Feedback. :)
Liebe Grüße und viel Freude mit der TCM,
Katharina

Vorab möchte ich klar stellen, dass mich TCM sehr interessiert und ich ferner auch von einem TCM-Arzt behandelt werde. Was mir allerdings missfällt, und das betrifft viele andere Lehren auch, ist der dogmatische Anspruch der Verkünder. Bezogen auf das Thema "Frühstück" muss ich ganz entschieden widersprechen. Aus Sicht des TCM-Modells mag es ja sinnvoll sein ein gekochtes Frühstück zu sich zu nehmen, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es für jeden sinnvoll ist und auch nicht, dass es gesund sein muss. Die heutigen Erkenntnisse belegen eher, dass eine Fastenzeit von 16 Stunden, gerechnet ab der letzten Nahrungsaufnahme am Vortag, viele gesundheitliche Vorteile hat. Solche Tage einzulegen fällt mir nicht schwer und ich finde sie sehr angenehm. An den anderen Tagen reichen mir 2 warme Vollkorntoast mit Butter, Honig und 2 Tassen Grünen Tee, damit bin ich glücklich. Fairer Weise muss ich dazu sagen, dass ich noch nie ein Anhänger eines ausgiebigen Frühstücks vor 12:00 Uhr war und damit immer sehr gut klargekommen bin. Das Englische Wort "Breakfast" weist auf das Fastenbrechen hin und genau darum geht es beim Frühstück. Es erfolgt immer mit ausgewählten Lebensmitteln, die nur in geringer Menge aufgenommen werden. Das Thema Fasten wird in der gesamten TCM eher stiefmütterlich behandelt und auf Reistage reduziert. Auch diese Sichtweise teile ich nicht! Die Ansicht über das Fasten hat sich radikal gewandelt, als man festgestellt hat, dass potentielle Krebszellen dadurch regelrecht aushungert werden, weil diese Kohlenhydrate angewiesen sind. Krebspatienten haben eine Chemotherapie deutlich besser vertragen, wenn sie gefastet haben. Ein relativ junger amerikanischer Wissenschaftler hat dazu jede Menge interessanter Forschungsergebnisse zusammengetragen. Ich bin fest davon überzeugt, dass regelmäßiges Fasten viele Zivilisationskrankheiten heilen kann, insebesondere wenn danach eine gute Ernährung angestrebt wird. Und das ist definitiv nicht so schwer, wie es immer wieder von irgendwelchen Ernährungsjüngern propagiert wird, die damit nur ihre Bücher und Kasse machen wollen. Für alle, die es wissen wollen: 1. Je besser der Input, desto besser der Output (Gesundheit/Energie). Also gute Ausgangsstoffe einkaufen. 2. Wer schnibbelt, lebt länger. Selbst kochen 3. Je weniger E-Nummern, desto gesünder. 4. Je weniger Beine, desto gesünder. 5. Weniger ist mehr, denn statistisch gesehen lebt man länger. Bewusst und in Maßen essen.
Abschließend möchte ich anmerken, dass das Fasten für verschiedene Menschen nicht ohne weiteres in Frage kommt. Mein Fazit: Dogmatische Lehren von Gesundheitsmodellen führen nicht zum Ziel und schon gar nicht bezogen auf den Menschen als Individuum.

Lieber Vince,
danke für deinen Kommentar!
Ich stimme mit dir überein, dass dogmatische Lehren nicht sinnvoll sind. Ich versuche, mit der TCM eben nicht dogmatisch zu sein, zum Frühstück ja/nein habe ich z.B. hier geschrieben: https://www.ernaehrungsberatung-wien.at/blog/warum-die-tcm-ernaehrung-fu...
Was das Fasten betrifft, so bin ich mithilfe der TCM zu der Ansicht gekommen, dass es nicht für jeden geeignet ist, auch hier muss man unterscheiden und es gibt keine "absolute Wahrheit". Gerade für Menschen, die unter stärkerem Mangel an Qi, Blut oder Yang leiden, ist Fasten nicht ideal, Für andere hingegen, vor allem für "Fülle"-Typen (viel Hitze, viel Feuchtigkeit), kann es gut passen.
Du schreibst ja auch, dass es für bestimmte Menschen nicht in Frage kommt.
Ich denke, unsere Meinungen sind nicht so weit auseinander!
Liebe Grüße,
Katharina

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